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Amokläufer beschimpft Angehörige der Opfer

Im Februar 2012 erschoss ein Schüler im US-Bundesstaat Ohio drei Mitschüler. Vor Gericht zeigte er wenig Reue. Der 18-Jährige trug ein T-Shirt mit der Aufschrift «Killer».

Ist geständig: In Ohio ist ein 18-jähriger Schüler wegen eines Amoklaufs mit drei Toten zu lebenslänglicher Haft verurteilt worden.

Ein 18-Jähriger aus dem US-Staat Ohio muss wegen eines Amoklaufs in einer Schulcafeteria mit drei Toten lebenslänglich hinter Gitter. Der Schüler wurde heute zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung verurteilt. Er hatte im Prozess gestanden, im Februar 2012 in der Highschool von Chardon östlich von Cleveland drei Mitschüler erschossen und drei weitere schwer verletzt zu haben.

Zum Motiv machte der 18-Jährige keine Angaben. Während der Urteilsverkündung trug er ein T-Shirt mit der selbst gemachten Aufschrift «Killer» und beschimpfte das Gericht sowie die Angehörigen der Todesopfer.

Ein Jugendgericht hatte zunächst entschieden, dass der Fall vor ein ordentliches Strafgericht kommt – obwohl der Angeklagte laut Gutachten unter Psychosen und Halluzinationen litt. Ein Todesurteil blieb ihm nun unter anderem auch deshalb erspart, weil er zum Tatzeitpunkt erst 17 Jahre alt war.

SDA/wid

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