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Anthamatten hatte die Flucht geplant

Laufend werden neue Details über den mutmasslichen Mörder der Genfer Sozialtherapeutin bekannt. Offenbar hatte er im Gefängnis Zugang zum Internet.

Die Schlüsse von Experten im Prozess: Der Angeklagte Fabrice A. hat eine gespaltene Persönlichkeit. (3. Oktober 2016)
Die Schlüsse von Experten im Prozess: Der Angeklagte Fabrice A. hat eine gespaltene Persönlichkeit. (3. Oktober 2016)
Frédéric Bott, Keystone
Der Mörder wurde ausgeliefert: Fabrice A. wird in Stettin zur Anhörung gebracht. (22. Oktober 2013)
Der Mörder wurde ausgeliefert: Fabrice A. wird in Stettin zur Anhörung gebracht. (22. Oktober 2013)
Marcin Bielecki, Keystone
Der verurteilte Vergewaltiger und seine Therapeutin waren auf einem begleiteten Ausflug: Adeline M. und Fabrice A.
Der verurteilte Vergewaltiger und seine Therapeutin waren auf einem begleiteten Ausflug: Adeline M. und Fabrice A.
Kapo Genf
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Der mutmassliche Mörder der Sozialtherapeutin Adeline M. soll seine Flucht von einem Computer in der Genfer Strafanstalt La Pâquerette aus geplant haben. Dies berichtet die Online-Ausgabe des Tribune de Geneve unter Berufung auf eine Quelle, die mit den Details des Falles vertraut sei.

Der betreffende Computer stehe den Insassen der Strafanstalt zur Verfügung, heisst es. Demnach soll der verurteilte zweifache Vergewaltiger Fabrice Anthamatten Informationen von Google Maps abgerufen haben.

Begnadigungsgesuch vor zwei Jahren

Weiter wurde heute bekannt, dass Anthamatten im Jahr 2011 ein Begnadigungsgesuch an den Genfer Grossen Rat gestellt hat. Dies berichtet Le Matin und zitiert aus einem Schreiben des 39-Jährigen. Er sei von der Haft «gebrochen» und «müde», schreibt Anthamatten darin. Er wolle in Irland ein neues Leben beginnen. Das Gesuch wurde abgelehnt. Anthamatten steht unter dringendem Verdacht, die Sozialtherapeutin Adeline M. getötet zu haben. Die 34-Jährige begleitete ihn auf einem Freigang und wurde am Tag darauf tot aufgefunden. Anthamatten wurde gestern an der deutsch-polnischen Grenze festgenommen.

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