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Auto erfasst Familie auf Zebrastreifen – Vater tot

In Täuffelen am Bielersee ist es zu einem tragischen Unfall gekommen. Eine vierköpfige Familie wurde beim Überqueren der Strasse von einem Fahrzeug erfasst. Der Vater kam ums Leben, drei Personen wurden verletzt.

Frau und Kinder sind verletzt: Eines der Unfallautos vor Ort. (Bild: Newspictures, Arthur Sieber)
Frau und Kinder sind verletzt: Eines der Unfallautos vor Ort. (Bild: Newspictures, Arthur Sieber)

Die Serie der Unfälle auf Fussgängerstreifen reisst nicht ab. Am Wochenende haben sich gleich mehrere solche ereignet. In Täuffelen am Bielersee erfasste ein Auto eine Familie auf dem Zebrastreifen. Der Mann wurde getötet, seine Frau und seine zwei Kinder verletzt.

Nach Polizeiangaben vom Sonntag ereignete sich der Unfall am Samstag gegen 15.45 Uhr. Ein von Biel herkommendes Auto bremste auf der Hauptstrasse in Täuffelen BE ab, um der Familie das Überqueren der Strasse auf dem Zebrastreifen zu ermöglichen.

In diesem Augenblick näherten sich Autos, die in Richtung Biel fuhren. Der Fahrer eines Fahrzeugs begann ein Überholmanöver und kollidierte mit einem entgegenkommenden Wagen. Dabei wurde die Familie von einem beteiligten Fahrzeug erfasst.

Frau und Kinder verletzt

Der Mann wurde dabei tödlich verletzt. Seine Frau, seine zwei Kinder und der Fahrer im entgegenkommenden Auto wurden verletzt; sie wurden mit Ambulanzen ins Spital gefahren. Der Fahrer des Fahrzeuges, welches überholte, wurde schwer verletzt; er wurde mit einem Helikopter in ein Spital geflogen.

Der auf dem Zebrastreifen Getötete ist ein 34-jähriger Mann aus der Region und Angehöriger der Kantonspolizei Bern. Die Hauptstrasse musste nach dem Unfall während mehrerer Stunden gesperrt werden.

Lenker fährt davon - und wird geschnappt

In Lamone TI wurde am frühen Samstagabend ein 81-jähriger Fussgänger überfahren, als er die Strasse überquerte. Er verstarb noch auf der Unfallstelle. Am Steuer des Autos sass eine 19-Jährige.

Im solothurnischen Erlinsbach wurde am Samstagabend eine Fussgängerin beim Überqueren der Hauptstrasse auf dem Zebrastreifen von einem Auto erfasst. Sie erlitt schwere Verletzungen und musste ins Spital.

Zwei Unfälle auf Zebrastreifen ereigneten sich am Freitagnachmittag im Kanton St. Gallen, wie die Polizei am Samstag meldete. In Gossau fuhr ein 77-jähriger Autolenker in eine 68- jährige Fussgängerin, auf dem Zebrastreifen. Ohne sich um den Unfall zu kümmern, setzte der Rentner seine Fahrt fort.

Die Frau wurde schwer verletzt ins Spital eingeliefert. Dank Zeugen konnte der fehlbare Lenker ausfindig gemacht werden. Er will vom Unfall nichts bemerkt haben.

In Widnau wurde auf einem Fussgängerstreifen eine 23-jährige Frau von einem Auto angefahren. Sie erlitt mittelschwere Verletzungen und musste ebenfalls ins Spital gebracht werden. Der 18-jährige Autolenker hatte sich während der Fahrt ablenken lassen, weshalb er die Fussgängerin übersah, wie die Polizei schrieb.

Auffahrunfall im Seelisbergtunnel

Auf Schweizer Strassen ereigneten sich am Wochenende auch andere schwere Unfälle, Im Seelisbergtunnel der A2 im Kanton Uri kam es am Samstagmorgen zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lieferwagen und zwei Autos. Fünf Personen wurden verletzt; sie mussten hospitalisiert werden.

Die beiden Autos hatten etwa einen Kilometer vor dem Südportal des Tunnels anhalten müssen, weil die Signale für beide Fahrspuren wegen Schneeräumfahrzeugen auf Rot geschaltet und entsprechend signalisiert waren.

Der Fahrer eines heranfahrenden Lieferwagens mit italienischen Kontrollschildern erkannte diese Situation nicht rechtzeitig. Er fuhr fast ungebremst auf das hintere Auto auf. Dieses prallte gegen das vor ihm stehende Fahrzeug.

An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 80'000 Franken. Die Tunnelinfrastruktur wurde nicht beschädigt. Der Tunnel musste jedoch während rund drei Stunden gesperrt werden. Die Richtung Süden fahrenden Fahrzeuge wurden umgeleitet.

Acht Verletzte bei Kollision auf A2

Auf der Autobahn A2 bei Muttenz BL krachten in der Nacht auf Samstag zwei Autos heftig ineinander. Acht Personen zwischen 16 und 21 Jahren wurden verletzt, eine von ihnen mittelschwer.

Im Bereich der Unfallstelle sei die Autobahn mit Fahrzeugteilen übersät gewesen, teilte die Kantonspolizei Basel-Landschaft mit. Insgesamt habe sich das Trümmerfeld über 150 Meter erstreckt. Auch seien aus den beiden total beschädigten Autos Benzin und Öl ausgelaufen.

Nach dem Unfall war die Autobahn in Richtung Bern/Luzern zwischen Muttenz und Pratteln von 1 Uhr bis 7 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde über die Kantonsstrasse umgeleitet.

SDA/wid

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