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Extremsportler wurden auf Heimweg getötet

Die drei verunglückten Bergsteiger haben sich nach einer erfolgreichen Gipfelbesteigung auf dem Rückweg befunden, als sie von einer Lawine getötet wurden.

Die Leichen wurden erst nach Tagen gefunden: Das kanadische Suchteam während des Einsatzes. (21. April 2019)
Die Leichen wurden erst nach Tagen gefunden: Das kanadische Suchteam während des Einsatzes. (21. April 2019)
Parks Canada, AFP
Die drei Bergsteiger hatten den Howse-Gipfel erfolgreich bestiegen, als sie von einer Lawine getötet wurden.
Die drei Bergsteiger hatten den Howse-Gipfel erfolgreich bestiegen, als sie von einer Lawine getötet wurden.
Parks Canada, AFP
Jess Roskelley bestieg als 20-Jähriger den Mount Everest und war zu jenem Zeitpunkt der jüngste Bergsteiger, der den höchsten Berg der Welt bezwang. (Archivbild)
Jess Roskelley bestieg als 20-Jähriger den Mount Everest und war zu jenem Zeitpunkt der jüngste Bergsteiger, der den höchsten Berg der Welt bezwang. (Archivbild)
Elaine Thompson, Keystone
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Die drei bei einem Lawinenunglück in Kanada getöteten Bergsteiger befanden sich offenbar auf dem Rückweg nach einer erfolgreichen Gipfelbesteigung. Die Ausnahme-Alpinisten Hansjörg Auer, David Lama und Jess Roskelley hätten am vergangenen Dienstag den Howse-Gipfel im Banff-Nationalpark erklommen, sagten Vertreter der Nationalparkverwaltung am Montag.

Sie hätten den Gipfel am Mittag erreicht und sich auf dem Rückweg befunden, als sie von einer Lawine mitgerissen worden seien. Die Behörde berief sich bei ihrer Schilderung unter anderem auf Angaben von Roskelleys Familie. Es lägen aber nur «begrenzte Details» vor. Wo genau die Bergsteiger, die zu den besten Alpinisten der Welt zählten, von der Lawine erfasst wurden, blieb unklar. Ihre Leichen wurden fünf Tage nach dem Unglück am Fusse der Ostseite des Berges entdeckt.

Keine Sender mitgetragen

Die Österreicher Auer und Lama und der US-Bergsteiger Roskelley hatten keine Sender bei sich, mit denen sie nach der Lawine hätten geortet werden können. Brian Webster von der Nationalparkverwaltung betonte, für das Trio wäre ohnehin jede Hilfe zu spät gekommen. Lediglich die Suche nach den Leichnamen hätte verkürzt werden können.

Der Sucheinsatz hatte wegen schlechten Wetters und der Gefahr weiterer Lawinen zwischenzeitlich unterbrochen werden müssen. Der Tod der bekannten Alpinisten hat über die Bergsteiger-Szene hinaus Betroffenheit und Trauer ausgelöst.

SDA/chk

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