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Bieler Polizei bat das Militär um Hilfe

Die Polizei hat sich im Rahmen der Ermittlungen zum Bootsunglück auf dem Bielersee auch an das VBS gewandt. Es ging um Luftaufnahmen und Satellitenbilder.

Hier kam es zum folgenschweren Zwischenfall: Der Bielersee bei Lüscherz in Richtung St. Petersinsel.
Hier kam es zum folgenschweren Zwischenfall: Der Bielersee bei Lüscherz in Richtung St. Petersinsel.
Keystone

Das VBS klärte damals ab, ob Fotos oder Satellitenbilder von dem tragischen Unfall existierten. Das Ergebnis sei jedoch negativ gewesen, sagte Martin Bühler, Sprecher beim Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), auf Anfrage.

Er bestätigte entsprechende Angaben eines Artikels des «Bieler Tagblatts» vom Montag. Demnach hätte es theoretisch Luftaufnahmen geben können, entweder von Satelliten oder vom Bundesamt für Landestopographie Swisstopo. Doch da der Unfall an einem Sonntag geschah, war die Wahrscheinlichkeit gering.

Ermittlungen sind fast abgeschlossen

Auch Daniela Sigrist, Mediensprecherin der Kantonspolizei Bern, bestätigte die Kontaktaufnahme zum VBS. Bei Ermittlungen würden die verschiedensten Möglichkeiten in Betracht gezogen, um zum Ziel zu kommen, erklärte sie.

Zum aktuellen Stand der Ermittlungen konnte Sigrist nichts Neues sagen. Demnach sind die Ermittlungen weitgehend abgeschlossen, verschiedene Resultate stehen aber noch aus. Im Fokus dieser Ermittlungen stand bisher ein Rentner aus der Region Biel.

Am 11. Juli 2010 hatte ein Boot im Bielersee eine 24-jährige Frau überfahren. Deren Beine wurden von der Motorschraube der Jacht zerfetzt. Während die Frau verblutete, fuhr der Motorbootfahrer weiter, ohne sich um das Opfer zu kümmern.

SDA/pbe

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