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Bub verschwindet – Mann nach 38 Jahren verurteilt

In New York ist ein Angeklagter wegen Mordes verurteilt worden. Er soll die Tat 1979 begangen haben.

Blumen am vermeintlichen Tatort: Die New Yorker haben das Verbrechen aus dem Jahr 1979 am kleinen Etan Patz nicht vergessen. (29. Mai 2012)
Blumen am vermeintlichen Tatort: Die New Yorker haben das Verbrechen aus dem Jahr 1979 am kleinen Etan Patz nicht vergessen. (29. Mai 2012)
Emmanuel Dunand, AFP
Der Fall und die Auflösung des Mordes zieht sich über Jahre hin. Die Familie des Angeklagen Pedro Hernandes versuchen sich vor den Pressefotografen zu schützen. (24. Mai 2012)
Der Fall und die Auflösung des Mordes zieht sich über Jahre hin. Die Familie des Angeklagen Pedro Hernandes versuchen sich vor den Pressefotografen zu schützen. (24. Mai 2012)
Getty Images/Spencer Platt
Erst am 14. Februar 2017 wird der mutmassliche Täter Pedro Hernandez in New York verurteilt. (14. Februar 2017)
Erst am 14. Februar 2017 wird der mutmassliche Täter Pedro Hernandez in New York verurteilt. (14. Februar 2017)
Louis Lanzano (AP), Keystone
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Fast 38 Jahre nach dem Verschwinden des kleinen Jungen Etan Patz in New York ist ein Angeklagter wegen Mordes für schuldig gesprochen worden. Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Pedro Hernandez den damals Sechsjährigen getötet habe, wie sie am Dienstag mitteilten. Patz war am 25. Mai 1979 auf seinem Weg zur Schule verschwunden, seine Leiche wurde nie gefunden.

Die Geschworenen gaben ihr Urteil nach neuntägigen Beratungen bekannt. Die Verteidiger des ehemaligen Verkäufers hatten argumentiert, dass ihr Mandant psychisch krank sei und sein Geständnis erfunden habe. Ihrer Ansicht nach belasten die Beweise einen anderen Verdächtigen in dem Fall.

In einem vorherigen Verfahren gegen Hernandez war es 2015 zu keinem Urteil gekommen, weil sich die Geschworenen 18 Tage lang nicht auf ein Urteil hatten einigen können. Daraufhin wurde der Prozess neu aufgerollt.

AP/fal

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