Darum fürchtet die Polizei die Halloween-Nacht

Nacht der Geister – und der Sachbeschädigung. Die Schweizer Polizei ergreift präventive Massnahmen.

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Halloween, der Brauch aus den USA und Irland, wird in der Schweiz von Jahr zu Jahr beliebter. In der Nacht vom 31. Oktober setzen darum wieder viele Menschen Masken auf, schnitzen Kürbisse und feiern an Themenpartys ab.

Die Schattenseite des Gruselfests ist die Sachbeschädigung, wie etwa die Kantonspolizei St. Gallen in einer Mitteilung verdeutlicht. Deshalb will sie auch dieses Jahr mit mehreren zusätzlichen zivilen und uniformierten Patrouillen in allen Regionen präsent sein.

Brief an Fachgeschäfte und Eltern

Auch auf anderen Polizeiwebseiten, wie etwa bei der Zürcheroder LuzernerPolizei, finden sich Merkblätter mit Halloween-Verhaltenskodex. Die Polizei mahnt vor allem Kinder und Jugendliche, es mit den Scherzen nicht zu weit zu treiben.

In St. Gallen wurden Fachgeschäfte sogar aufgefordert, mit dem Verkauf von Eiern, Mehl und Rasierschaum an Kinder und Jugendliche zurückhaltend zu sein. Wer nämlich auf die Frage «Süsses sonst gibts Saures» keine Süssigkeit parat hat, bekommt eine Ladung Eier oder anderes an die Hausfassade geworfen. Ausserdem seien die Eltern von Oberstufenschülern in einem Brief über die Auswirkungen von Sachbeschädigungen durch Jugendliche aufmerksam gemacht worden.

Gewalt und Schrecken

Doch nicht nur Sachbeschädigung stellt an Halloween ein Problem dar, sondern auch Gewalt und Schrecken. So machten im letzten Jahr die sogenannten Horror-Clowns international, aber auch hierzulande Schlagzeilen.

Die Gruselclowns streiften etwa im Kanton Zürich umher, erschreckten Passanten oder wurden ihnen gegenüber sogar gewalttätig. So hat ein Clown einem Opfer einen Schlag in die Magengrube verpasst, wie thunertagblatt.ch/Newsnetz berichtete.

kaf

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