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Diamanten sind selten für immer

Überfälle wie der Diamantenraub in Brüssel sind akribisch geplant. Ein Blick in die Geschichte zeigt: Auch die cleversten Täter werden erkannt.

Die Mineure von NizzaDer Tatort: Bank Société Générale, Nizza (Frankreich), 16. Juli 1976Der Drahtzieher: Albert Spaggiari, Fotograf, vorbestrafter Diamantendieb, Soldat in VietnamDie Beute: 50–60 Millionen Francs
Die Mineure von NizzaDer Tatort: Bank Société Générale, Nizza (Frankreich), 16. Juli 1976Der Drahtzieher: Albert Spaggiari, Fotograf, vorbestrafter Diamantendieb, Soldat in VietnamDie Beute: 50–60 Millionen Francs
AFP
Flucht mit dem FallschirmDer Tatort: Flugzeug der Airline Northwest, über Seattle (USA), 24. November 1971Der Drahtzieher: D. B. Cooper, Whiskey- trinker und Raleigh-Zigaretten-RaucherDie Beute: 200'000 Dollar
Flucht mit dem FallschirmDer Tatort: Flugzeug der Airline Northwest, über Seattle (USA), 24. November 1971Der Drahtzieher: D. B. Cooper, Whiskey- trinker und Raleigh-Zigaretten-RaucherDie Beute: 200'000 Dollar
Keystone
Eine Hochzeit und HaarsprayDer Tatort: Diamantenzentrum, Antwerpen (Belgien), 14. und 15. Februar 2003Der Drahtzieher: Leonardo Notarbartolo, Schmuckdesigner und -händler aus TurinDie Beute: mindestens 100 Millionen Euro
Eine Hochzeit und HaarsprayDer Tatort: Diamantenzentrum, Antwerpen (Belgien), 14. und 15. Februar 2003Der Drahtzieher: Leonardo Notarbartolo, Schmuckdesigner und -händler aus TurinDie Beute: mindestens 100 Millionen Euro
AFP
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War es diesmal der perfekte Plan? Diese Frage stellt sich, seit am Montag eine Bande mit Blaulicht, Maschinengewehren und in Polizeiuniformen aufs Rollfeld eines Brüsseler Flughafens gerast ist und wenig später mit 120 Säckchen voller Diamanten wieder davonbrauste. Von Dieben und Beute fehlte bis Redaktionsschluss jede Spur. Trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass sie irgendwann einmal gefunden werden. Selbst Täter, die es schaffen, mit viel Köpfchen und wenig Gewalt Riesenbeuten an sich zu reissen, machen Fehler. Perfekte Coups gibt es nur im Kino. In der Realität enden die Überfälle für die Drahtzieher selten mit einer Villa am Strand. Stattdessen landen die Täter im Gefängnis oder im Grab.

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