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Die Gang als Vehikel für Machtfantasien

Mit seiner Jugend-Gang hat L. B. unzählige Opfer terrorisiert und erpresst. Damit zerstörte der Mann seine Karriere als Schiedsrichter und Fussballtrainer. Um Geld ging es ihm nicht.

Posieren mit Minderjährigen auf Facebook: Der 26-Jährige (Mitte) gefällt sich in der Rolle als «Vater der Gang».
Posieren mit Minderjährigen auf Facebook: Der 26-Jährige (Mitte) gefällt sich in der Rolle als «Vater der Gang».
zvg
Brutales Vorgehen: Auf solchen Bildern zeigt der Gang-Boss im Internet, wie er seine wehrlosen Opfer dominiert und quält.
Brutales Vorgehen: Auf solchen Bildern zeigt der Gang-Boss im Internet, wie er seine wehrlosen Opfer dominiert und quält.
zvg
Gewalt als Strategie: Ein Mitglied der G-Level-Gang würgt ein Opfer.
Gewalt als Strategie: Ein Mitglied der G-Level-Gang würgt ein Opfer.
zvg
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Der Fall ist aussergewöhnlich: Ein junger Zürcher aus bestem Hause macht sich zum Boss einer Jugendgang, die in mehreren Kantonen Minderjährige bedroht, quält und Geld erpresst (Redaktion Tamedia berichtete, siehe Kontext-Artikel). Doch an Einkünften seiner kriminellen Tätigkeit ist der 25-jährige L. B.* gar nicht interessiert. Im Gegenteil: Sobald er das erpresste Geld von den Opfern in der Hand hält, gibt er es ihnen zurück. Ihm geht es um einen anderen «Gewinn», wie den Polizeiakten zu entnehmen ist, die Redaktion Tamedia vorliegen.

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