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Die Grippe hat die Schweiz nach wie vor fest im Griff

Die Grippe hat wieder leicht mehr Menschen ins Bett gezwungen als in der Woche zuvor. Nicht alle Kantone sind gleich stark betroffen.

In der Romandie, der Innerschweiz, in Graubünden und im Tessin ist die Tendenz der Grippefälle sinkend, in der übrigen Schweiz steigend. Dies geht aus den am Mittwoch vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) veröffentlichten Zahlen hervor.

Insgesamt ist die Grippe in der Schweiz aber nach wie vor weit verbreitet. 122 Ärztinnen und Ärzte meldeten dem Sentinella-System des BAG 28,8 Grippeverdachtsfälle auf 1000 Konsultationen. Hochgerechnet sind das 229 Konsultationen aufgrund grippeähnlicher Erkrankungen pro 100'000 Einwohner. Dies sind sieben Konsultationen mehr als in der Vorwoche.

Schwellenwert überschritten

Den Höhepunkt erreichte die Grippewelle in der Woche sechs, als über 300 Personen mit Grippesymptomen den Arzt aufsuchten. Seit der zweiten Woche des Jahres liegt die Anzahl Grippeverdachtsfälle über dem nationalen epidemischen Schwellenwert.

Eine Grippewelle kann gemäss BAG dazu führen, dass die Sterblichkeit in den Wintermonaten höher ist als üblich. In der Woche acht war dies bei der Altersgruppe der unter 65-Jährigen der Fall.

SDA/pat

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