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Die Legende um Drogenboss Guzmán ist um ein Kapitel reicher

Beinahe wäre der Chef des Sinaloa-Kartells und meistgesuchte Mann der Welt verhaftet worden. Doch der Mexikaner hat wieder einmal unglaubliches Glück gehabt.

Seit Bin Ladens Tod der meistgesuchte Mann der Welt: Joaquín Guzmán alias «Chapo Guzmán», hier vor einem Hochsicherheitsgefängnis in Mexiko, floh 2001 in einem Wäschereilastwagen. (10. Juni 1993)
Seit Bin Ladens Tod der meistgesuchte Mann der Welt: Joaquín Guzmán alias «Chapo Guzmán», hier vor einem Hochsicherheitsgefängnis in Mexiko, floh 2001 in einem Wäschereilastwagen. (10. Juni 1993)
Damian Dovarganes, Keystone
Seine Freunde leben gefährlich: Forensiker untersuchen ein ausgebranntes Auto in Culiacan. Guzmáns mutsmasslicher Sicherheitsschef kam hier im Rahmen einer Navy-Operation ums Leben. (1. März 2012)
Seine Freunde leben gefährlich: Forensiker untersuchen ein ausgebranntes Auto in Culiacan. Guzmáns mutsmasslicher Sicherheitsschef kam hier im Rahmen einer Navy-Operation ums Leben. (1. März 2012)
Enrique Serrato, Keystone
... unter ihnen Hillary Clinton aus dem nördlichen Nachbarland USA und Kevin Rudd aus Australien. (20. Februar 2012)
... unter ihnen Hillary Clinton aus dem nördlichen Nachbarland USA und Kevin Rudd aus Australien. (20. Februar 2012)
Charles Dharapak, Reuters
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Vor elf Jahren ist Joaquín Guzmán alias «Chapo Guzmán» aus einem mexikanischen Hochsicherheitsgefängnis geflohen, versteckt in einem Wäschewagen. Seither gibt es immer wieder Zeugen, die behaupten, den mächtigsten und reichsten Drogenboss der Welt gesehen zu haben, irgendwo in den Bergen seiner Heimat Sinaloa, in Guatemala und in jüngster Zeit auch in Argentinien. Und häufig ist die Polizei angeblich drauf und dran gewesen, ihn zu verhaften, doch gelingt es Chapo Guzmán jeweils, im letzten Moment zu fliehen. Der nur 1,65 Meter grosse Chef des Sinaloa-Kartells ist zum legendären Phantom geworden, auf dessen Ergreifung die US-Regierung fünf Millionen Dollar ausgesetzt hat. Laut dem mexikanischen Verteidigungsminister reist der Grossverbrecher pausenlos zwischen 10 bis 15 Stützpunkten hin und her, bewacht von 300 Killern.

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