Zum Hauptinhalt springen

Die Polizei – dein Freund und Hotelier

Eine irische Frau strandete mit zwei Kindern in Chur – mittellos und scheinbar ohne Übernachtungsmöglichkeit. Bis die Polizei kam.

Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zeigte die Churer Stadtpolizei in der Nacht auf Donnerstag: Sie organisierte einer in Chur gestrandeten, mittellosen Frau und ihren zwei Kindern ein Hotel - und bezahlte es auch gleich.

Eine Polizeipatrouille traf die Frau und die Kinder um drei Uhr nachts in der Stadt an und sprach die Schweizerin an. Sie erklärte den Polizisten, dass sie in Irland gewohnt habe, aber nahezu ohne Geld aus dem Land gewiesen worden sei. Offenbar konnte die Frau auf der Insel nicht mehr für ihren Lebensunterhalt aufkommen, da erwartete Unterhaltsbeiträge ausblieben.

Früher in Arosa gewohnt

Jetzt sei sie unterwegs nach Arosa, wo sie früher gewohnt habe, könne sich aber kein Hotelzimmer für die Nacht in Chur leisten. Die Polizisten nahmen daraufhin Mutter und Kinder auf den Polizeiposten mit, wo sie sich aufwärmen konnten und verpflegten sie mit Kleinigkeiten.

Der Nachtdienstchef organisierte in der Zwischenzeit ein Zimmer in einem Hotel im Stadtzentrum. Der Nachtportier zeigte ebenfalls Herz und verrechnete der Polizei einen reduzierten Preis. Am nächsten Tag nahm sich die kantonale Sozialhilfe der drei Gestrandeten an.

SDA/mrs

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch