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Drehender Wind macht Rettungsmassnahmen zunichte

Der verzweifelte Kampf der Rettungskräfte gegen einen Ölteppich im Golf von Mexiko droht durch drehende Winde zunichte gemacht zu werden, die das Öl auf die Küste von Louisiana zutreiben.

Von den Satelliten aus klar erkennbar: Ölteppich im Golf von Mexiko.
Von den Satelliten aus klar erkennbar: Ölteppich im Golf von Mexiko.
Keystone

Die Hoffnung, die gefährdeten Tiere und Pflanzen in den dortigen Marschen zu schützen, wurde am Donnerstag durch Angaben der US-Ozeanbehörde gedämpft, wonach mehr Öl aus der zerstörten Bohrinsel ausströmt als zunächst angenommen. Die Staatliche Ozean- und Klimabehörde (NOAA) teilte mit, wahrscheinlich träten täglich fast 800.000 Liter aus der havarierten Bohranlage aus, die in der vergangenen Woche nach einer schweren Explosion gesunken war. Das ist fünfmal soviel wie die bisher angenommenen 160'000 Liter täglich. Auch der Ölkonzern BP, für den die Bohrinsel betrieben wurde, korrigierte seine Zahlen auf das bis zu Fünffache nach oben.

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