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Ein heisser Start ins Wochenende – ab in die Badi

Die sommerlichen Temperaturen luden zum Besuch im Freibad. Trotz der tiefen Wassertemperaturen wagten die Ersten den Sprung ins kühle Nass. Mehrere Waldbrände hielten die Bündner Feuerwehren in Atem.

Wagemutig die einen, eher zögerlich die anderen: Die Erfrischung lockt in Renens VD.
Wagemutig die einen, eher zögerlich die anderen: Die Erfrischung lockt in Renens VD.
Keystone
So kalt kann das Wasser dann doch nicht sein: Ein Jugendlicher springt in Renens VD in den Pool.
So kalt kann das Wasser dann doch nicht sein: Ein Jugendlicher springt in Renens VD in den Pool.
Keystone
Nahmen ihr Training im Freien wieder auf: Schwimmer ziehen in Renens VD ihre Längen.
Nahmen ihr Training im Freien wieder auf: Schwimmer ziehen in Renens VD ihre Längen.
Keystone
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Für die vielen Freibäder, die ihre Tore erstmals wieder öffneten, ist guter Saisonstart gewesen. Mit viel Sonnenschein stiegen die Temperaturen in der Schweiz verbreitet auf über 25 Grad. Ein wahrhaftiger Sommertag im Mai.

Am wärmsten war es mit 27,9 Grad in Sitten. In Basel-Binningen registrierte der Wetterdienst MeteoNews 27 Grad, in Solothurn 26,3 Grad und am Flughafen Zürich 25,5 Grad. Auch in höheren Lagen war es mild. In Scuol im Unterengadin auf rund 1200 Metern wurde fast 23 Grad gemessen.

Für viele Freibäder begann die Badesaison - ein Auftakt nach Mass. Das Wasser in den frisch gefüllten Schwimmbecken dürfe aber noch kalt gewesen sein. Auch die Seen und Flüsse luden nur beschränkt zum Bade ein: So brachte es etwa die Aare in Bern gemäss der Internetseite aaremarzili.info gegen Abend nur auf knappe 16 Grad.

Drei Waldbrände im Bündnerland

Am Nachmittag geriet bei Tschappina GR ein Stück Waldboden in Brand. Ausgegangen dürfte das Feuer von einer kleinen Feuerstelle sein. Wegen der Trockenheit gilt im Kanton Graubünden eigentlich ein absolutes Feuerverbot im Wald oder in Waldesnähe. Die Feuerwehr - unterstützt von zwei Bauern mit ihren Traktoren und Pumpfässern - konnte den Brand rasch löschen. Bäume wurden nicht beschädigt.

Bereits am Freitagnachmittag kam es bei Valbella GR oberhalb eines Lagerhauses zu einem Flurbrand. Ein Jugendlicher erlitt leichte Verbrennungen an einer Hand. Drei weitere Jugendliche mussten wegen starkem Husten behandelt werden. Sie alle waren Teilnehmer eines Ferienlagers und experimentierten mit Feuer. Um den Brand zu löschen, musste die Feuerwehr aufgeboten werden.

Auch beim dritten Flurbrand am Freitag im Val Vallesa GR stand die Feuerwehr im Einsatz. Mit Helikoptern löschte sie den Brand, der sich auf der Höhe der Baumgrenze entfacht hatte. Zerstört wurden Erlen- und Alpenrosenstauden, grössere Bäume kamen nicht zu Schaden. Brandursache ist wahrscheinlich eine weggeworfene Zigarette.

SDA/kpn, pbe

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