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Erdbeben der Stärke 7,0 erschüttert Indonesien

Das starke Erdbeben von heute Morgen hat in der indonesischen Provinz Papua mehrere Gebäude zerstört. Ein 15-Jähriger kam ums Leben.

Deutlich zu spüren: Das Zentrum des Bebens lag rund 250 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Jayapura.
Deutlich zu spüren: Das Zentrum des Bebens lag rund 250 Kilometer westlich der Provinzhauptstadt Jayapura.
http://earthquake.usgs.gov/

Ein Erdbeben der Stärke 7,0 hat die ostindonesische Provinz Papua erschüttert. Ein Jugendlicher sei vermutlich dabei ums Leben gekommen, sagte ein Sprecher der Katastrophenschutzbehörde in Jayapura, der Hauptstadt der Provinz. Zudem wurden mehrere Gebäude und Häuser entweder zerstört oder beschädigt.

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Epizentrum des Bebens vom Dienstagmorgen 247 Kilometer westlich von Jayapura in einer Tiefe von 52,9 Kilometern in einer abgelegenen Gebirgsregion der Insel. Die Erschütterung sei in der ganzenProvinz Papua zu spüren gewesen, sagte ein Vertreter der Meteorologie- und Geophysikbehörde, Hendra Rahman. Am härtesten war demnach die Stadt Sarmi betroffen.

«Jeder geriet in Panik, alle rannten aus ihren Häusern», sagte Yonas Taufudu vom Katastrophenschutz. Ein 15-Jähriger sei vermutlich ertrunken, als er in dem nahe dem Epizentrum gelegenen Bezirk Memberamo in einen Fluss gefallen sei.

Unwegsames Gebiet erschwert Einschätzung der Situation

Mancherorts kam es den Angaben zufolge zudem zu Stromausfällen, darunter in einem Krankenhaus, das daraufhin kurzzeitig geräumt wurde. Kommunikationsprobleme in den abgelegenen und unwegsamen Gebieten behinderten eine genaue Einschätzung der Lage, sagte Sutopo Purwon Nugroho, Sprecher der nationalen Katastrophenschutzbehörde. Ein Einsatzteam mit Nothilfegütern sei per Flugzeug in die betroffenen Gebiete unterwegs.

Indonesien ist wegen seiner Lage auf dem sogenannten pazifischen Feuerring anfällig für Erdbeben. 2004 hatte nach einem heftigen Beben vor Sumatra ein Tsunami Indonesien und andere Länder der Region heimgesucht. Etwa 230000 Menschen kamen ums Leben.

AFP/kko

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