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Erdbebenhelferin in Nepal zu Tode geschlagen

Eine US-Lehrerin ist nach dem verheerenden Erdbeben nach Nepal gereist, um zu helfen. Jetzt wurde sie selbst zum Opfer.

Weg der Zerstörung: Nepalesen gehen an eingestürzten Gebäuden in Trishuli nördlich von Kathmandu vorbei. (4. Mai 2015)
Weg der Zerstörung: Nepalesen gehen an eingestürzten Gebäuden in Trishuli nördlich von Kathmandu vorbei. (4. Mai 2015)
Prakash Mathema, AFP
Einige Gebiete konnten die Rettungskräfte noch nicht erreichen: Zerstörtes Dorf im Bezirk Sindhupalchok, Nepal. (3. Mai 2015)
Einige Gebiete konnten die Rettungskräfte noch nicht erreichen: Zerstörtes Dorf im Bezirk Sindhupalchok, Nepal. (3. Mai 2015)
Reuters/Navesh Chitrakar
Das Epizentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt. (25. April 2015)
Das Epizentrum des Bebens lag 80 Kilometer nordwestlich der nepalesischen Hauptstadt. (25. April 2015)
Navesh Chitrakar, Reuters
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Die Polizei in Nepal hat die Suche nach der Leiche einer ermordeten US-Lehrerin aufgenommen. Die aus Texas stammende Frau sei in den Fluss Seti geworfen worden, nachdem sie erschlagen worden sei, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die 27-Jährige war im Juli nach dem verheerenden Erdbeben nach Nepal gekommen, um zu helfen. Die Polizei nahm bereits am 2. September einen Tatverdächtigen örtlichen Lehrer in Pokhara fest, der die Frau beherbergt hatte.

Der 30-Jährige habe die Tat bereits gestanden und beschrieben, wie er die Frau erschlagen und die Leiche in den Fluss geworfen habe, teilte die Polizei mit. Man habe blutgetränkte Kleidung entdeckt, die womöglich benutzt worden sei, um die Leiche zu verschnüren. Die Behörden planten, den mutmasslichen Täter zu lebenslanger Haft zu verurteilen. Mutmassliches Motiv sei Geld.

Die Lehrerin sei ab 4. August bei ihrem Kollegen gewesen, hiess es. Drei Tage später sei sie ermordet worden. Nach dem Erdbeben vom 25. April mit fast 9000 Opfern waren Hilfsgruppen und Helfer ins Land gekommen, um die Opfer zu unterstützen.

SDA/woz

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