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Ex-Schweizermeister wollte zum IS – verurteilt

Im Thai-Boxen feierte Moutaharrik A. in der Schweiz Erfolge. Jetzt muss er in Italien sechs Jahre in Haft.

«Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist sein Prophet»: Moutaharrik A. mit einer schwarz-weissen Glaubensbekenntnis zum Islam auf dem T-Shirt.
«Es gibt keinen Gott ausser Gott und Mohammed ist sein Prophet»: Moutaharrik A. mit einer schwarz-weissen Glaubensbekenntnis zum Islam auf dem T-Shirt.
Handout, AFP
Gemäss Medienberichten war Moutaharrik A. K1-Schweizermeister.
Gemäss Medienberichten war Moutaharrik A. K1-Schweizermeister.
Handout, AFP
Gemäss Medienberichten sei Moutaharrik A. bei Freunden beliebt gewesen.
Gemäss Medienberichten sei Moutaharrik A. bei Freunden beliebt gewesen.
Handout, AFP
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Der Marokkaner Moutaharrik A. – ein ehemaliger Schweizermeister im Thai-Boxen – ist von einem Gericht in Mailand wegen Terrorismus zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Über seine marokkanische Ehefrau wurde eine fünfjährige Haftstrafe verhängt.

Die beiden wollten mit ihren Kindern nach Syrien reisen, um sich dem IS anzuschliessen. Ihr Ziel sei es gewesen, nach einer Trainingszeit nach Italien zurückzukehren und sich in einem symbolträchtigen Ort in Rom, im Vatikan oder vor der israelischen Botschaft in die Luft zu sprengen.

Den beiden wurde das Sorgerecht für ihre beiden minderjährigen Kinder entzogen. Weiteren zwei Marokkanern, die so wie das Ehepaar beschuldigt werden, einer in der Lombardei verankerten IS-Zelle anzugehören, wurden wegen internationalem Terrorismus zu sechs Jahren beziehungsweise drei Jahren und vier Monaten verurteilt.

SDA/woz

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