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Fähre verunfallt vor Hongkong – 85 Verletzte

Kurz nach Auslaufen stiess in Hongkong eine Hochgeschwindigkeitsfähre mit einem «unbekannten Objekt» zusammen. Es befanden sich 115 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord.

Kollidierte mit einem «unbekannten Objekt»: Die Hochgeschwindigkeitsfähre Madeira. (Archivbild)
Kollidierte mit einem «unbekannten Objekt»: Die Hochgeschwindigkeitsfähre Madeira. (Archivbild)
AFP

Rund 85 Menschen sind bei einem Unfall eines Fährschiffs in Hongkong verletzt worden. Das Schiff sei rund 15 Minuten nach dem Auslaufen mit einem «unbekannten Objekt» zusammengestossen, berichtete die Internetseite rthk.hk am Freitag unter Berufung auf das Fährunternehmen.

Drei der Verletzten befinden sich den Angaben zufolge in Lebensgefahr, 46 seien in stabilem Zustand. Über den Zustand der anderen Passagiere war zunächst nichts bekannt. Insgesamt waren 107 Passagiere und zehn Besatzungsmitglieder an Bord. Erste Untersuchungen ergaben laut Reederei keine signifikanten Schäden am Schiffsrumpf. Die Marine nahm Ermittlungen auf.

Mit was genau die Fähre zusammenstiess, sei noch unklar, wurde ein Mitarbeiter des Unternehmens TurboJet zitiert. Stark beschädigt sei das Schiff aber nicht. Es seien wahrscheinlich so viele Menschen verletzt worden, weil diese nicht angeschnallt gewesen waren.

Vor gut einem Jahr waren beim bislang schwersten Schiffsunglück der Geschichte Hongkongs 39 Menschen getötet und 100 verletzt worden. Eine Fähre mit Pendlern war mit einem kleineren Boot kollidiert.

(AP/sda)

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