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Franzosen schmunzeln über freche Sarkozy-Werbung

Der Autovermieter Sixt zielt mit seiner neusten Werbung erneut auf ein Staatsoberhaupt.

Vielleicht findet das auch Nicolas Sarkozy lustig: Sixt-Werbung.
Vielleicht findet das auch Nicolas Sarkozy lustig: Sixt-Werbung.

«Machen Sie es wie Madame Bruni. Nehmen Sie sich einen kleinen Franzosen. Zum Beispiel einen Citroën C3», textet der Autovermieter Sixt unter dem Bild eines Kleinwagens. Sixt hat sich damit nach Bundeskanzlerin Angela Merkel nun den französischen Präsidenten als Opfer für eine Kampagne ausgesucht.

Die Werber spielen auf den beträchtlichen Grössenunterschied zwischen Nicolas Sarkozy und seiner Frau Carla an. Rund zehn Zentimeter trennen den Präsidenten von dem früheren Model, das deswegen nur noch selten hohe Schuhe trägt. Eine frühere Sixt-Reklame hatte Merkel in einer Fotomontage gezeigt. Auf die Frage «Lust auf eine neue Frisur?» wurde ihr geraten: «Mieten Sie sich ein Cabrio.»

Die französische Zeitung «Libération» warnte Sixt am Mittwoch vor möglichen Folgen der Anzeige. Vor zwei Jahren musste der Billigflieger Ryanair 60'000 Euro zahlen, weil er ohne Erlaubnis mit einem Bild des französischen Präsidenten und seiner damals noch neuen Freundin Carla geworben hatte.

SDA/sam

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