Gandhi-Statue vor britischem Parlament enthüllt

68 Jahre nachdem Indien von Grossbritannien die Unabhängigkeit erlangt hat, zollt England dem indischen Freiheitskämpfer Gandhi mit einer Statue vor dem Parlament Respekt.

Ghandi im «Parliament-Square»: Der indische Finanzminister Arun Jaitley (3. v. l.) enthüllt im Beisein vom britischen Premierminister David Cameron (2. v. l.) die neue Gandhi-Statue. (15. März 2015)

Ghandi im «Parliament-Square»: Der indische Finanzminister Arun Jaitley (3. v. l.) enthüllt im Beisein vom britischen Premierminister David Cameron (2. v. l.) die neue Gandhi-Statue. (15. März 2015)

(Bild: AFP Niklas Halle'n)

Eine Statue des Freiheitskämpfers Mahatma Gandhi haben Grossbritanniens Premierminister Cameron und Indiens Finanzminister Arun Jaitley vor dem Londoner Parlament enthüllt. An der Zeremonie nahm auch ein Enkel Gandhis, Shri Gopalkrishna Gandhi, teil.

Die Statue sei «ein Tribut an eine der überragendsten Figuren in der Geschichte der Weltpolitik», sagte Cameron:

Gandhis Lehren wie etwa «Du musst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst», seien zeitlos.

Gewaltfreie Revolution

Gandhi (1869-1948) war im frühen 20. Jahrhundert der Anführer der indischen Unabhängigkeitsbewegung, die mit zivilem Ungehorsam und gewaltfrei die britische Kolonialherrschaft beendete. Er starb kurz darauf durch ein Attentat.

Die Skulptur vor dem Londoner Parlament stammt vom Künstler Philip Jackson und orientiert sich an einem Foto, das Gandhi im Jahr 1931 auf der Treppe vor dem Regierungssitz in der Downing Street Nummer 10 zeigt. Er hatte dort den damaligen Premierminister Ramsay MacDonald getroffen.

pst/sda

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