Zum Hauptinhalt springen

Gay Pride wird zum Marsch gegen Trump

Zehntausende Menschen beteiligten sich in New York an der Gay Pride Parade. Unter ihnen prominente Politiker und Wikileaks-Informantin Chelsea Manning.

Gay Pride in New York: Auch prominente Politiker marschierten mit. (Video: Tamedia/AFP)

Zehntausende Menschen haben sich am Sonntag in New York an der Gay Pride Parade beteiligt. Zu Fuss, auf Motorrädern oder auf Pritschenwagen zogen sie bei strahlendem Sonnenschein durch Manhattan in Richtung Greenwich Village.

«Make America love again»: Viele Teilnehmer der Gay Pride New York demonstrierten gegen Donald Trump. (25. Juni 2017)
«Make America love again»: Viele Teilnehmer der Gay Pride New York demonstrierten gegen Donald Trump. (25. Juni 2017)
Bryan R. Smith, AFP
Dieses Jahr stand die Parade im Zeichen der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump. (25. Juni 2017)
Dieses Jahr stand die Parade im Zeichen der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump. (25. Juni 2017)
Porter Binks, Keystone
Hunderte Polizisten sicherten die Gay Pride und die Teilnehmer. (25. Juni 2017)
Hunderte Polizisten sicherten die Gay Pride und die Teilnehmer. (25. Juni 2017)
Porter Binks, Keystone
1 / 9

Sie demonstrierten für die Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen und Transgender. Überall waren Regenbogenflaggen als Symbol der Homosexuellen-Bewegung zu sehen. Viele Teilnehmer trugen farbenfrohe, mitunter sehr knappe Kostüme.

Politiker marschieren mit

Auch prominente Politiker marschierten mit – darunter Bürgermeister Bill de Blasio, der Gouverneur des Bundesstaates New York, Andrew Cuomo, und Senator Chuck Schumer, die alle drei der Demokratischen Partei angehören. Zur Sicherung der Veranstaltung waren hunderte Polizisten im Einsatz.

2015 war bei der Gay Pride in New York die landesweite Einführung der Homo-Ehe gefeiert worden. Vergangenes Jahr war der Umzug von dem Anschlag auf einen bei Homosexuellen beliebten Nachtclub in Orlando überschattet worden, bei dem 49 Menschen getötet worden waren.

Im Zeichen von Trump

Dieses Jahr stand die Gay Pride Parade im Zeichen der Amtsübernahme von US-Präsident Donald Trump. Einige Teilnehmer trugen Transparente mit Kritik an Trumps Politik. Andere wandten sich dagegen, die Parade zu politisieren. «Es ist nicht politisch, es ist sozial», sagte die New Yorkerin Cara Lee Sparry zum Anliegen des Marsches.

Auch die Wikileaks-Informantin Chelsea Manning zählte zu den Teilnehmern. Sie war im Mai nach siebenjähriger Haft freigekommen. Zur Welt gekommen war sie als Bradley Manning, während ihrer Haft hatte sie sich zu einer Geschlechtsumwandlung entschlossen.

SDA/chk

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch