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«Gezielte Handlung ist nicht auszuschliessen»

Psychiater Josef Sachs über den Einfluss der Krankheit auf die Irrfahrt des geistig verwirrten Mannes, der am Dienstag in Basel eine Frau getötet und sieben Personen verletzt hat.

Von der Psychiatrie an der Friedrich-Miescher-Strasse bis vor das Café Spitz an der Greifengasse: Der psychisch Kranke Mann durchquerte am Dienstagabend das St.-Johann-Quartier und raste am Rhein entlang zur Mittleren Brücke.
Von der Psychiatrie an der Friedrich-Miescher-Strasse bis vor das Café Spitz an der Greifengasse: Der psychisch Kranke Mann durchquerte am Dienstagabend das St.-Johann-Quartier und raste am Rhein entlang zur Mittleren Brücke.
Google/Maria Stratmann
Dr. med. Marc Graf, der Chef der Forensischen Klinik zeigt die Tür der Abteilung R4 im dritten Stock des Gebäudes R, durch die der Patient fliehen konnte.
Dr. med. Marc Graf, der Chef der Forensischen Klinik zeigt die Tür der Abteilung R4 im dritten Stock des Gebäudes R, durch die der Patient fliehen konnte.
Maria Stratmann
Mahnmal eines traurigen Abends: Die eingezäunte Unfallstelle in der Nähe des Käppelijochs.
Mahnmal eines traurigen Abends: Die eingezäunte Unfallstelle in der Nähe des Käppelijochs.
Joël Gernet
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Die todbringende Irrfahrt eines 27-jährigen Psychiatriepatientenam Dienstagabend wirft Fragen auf. Vor allem interessiert, wie selbst-bestimmt der Mazedonier gehandelt hat oder wie stark er unter dem Einfluss der Krankheit stand. Josef Sachs (57), einer der renommiertesten Schweizer Psychiater und Chefarzt der Klinik für Forensische Psychiatrie im aargauischen Königsfelden, erklärt, wie er den Täter und seine Krankheit im Zusammenhang mit der Irrfahrt interpretiert.

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