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Greenpeace-Aktivisten werden ab heute angehört

Die 18 Länder, aus denen die Aktivisten der Arctic Sunrise stammen, koordinieren ihre diplomatischen Bemühungen. Am meisten Druck machen Holland, Neuseeland und England.

Solidarität: Ende September demonstrierten Greenpeace-Sympathisanten vor der russischen Botschaft in Bern.
Solidarität: Ende September demonstrierten Greenpeace-Sympathisanten vor der russischen Botschaft in Bern.
Peter Klaunzer, Keystone

Greenpeace International hat gestern an einer Medienkonferenz ein düsteres Bild der Haftbedingungen seiner Aktivisten gezeichnet. Die 30 Besatzungsmitglieder des Greenpeace-Schiffes Arctic Sunrise würden zum Teil in Zellen festgehalten, die 24 Stunden am Tag videoüberwacht seien. Ausserdem seien die Zellen teils ungeheizt, nicht alle Gefangenen hätten Zugang zu ausreichend Trinkwasser, und die Möglichkeiten, sich zu bewegen, seien ebenfalls sehr eingeschränkt. Weiter monierte Greenpeace International, dass die Aktivisten während der Transporte zu den Anhörungen bis zu fünf Stunden am Stück ohne Verpflegung in ungeheizten Käfigen in Kastenwagen sitzen müssten.

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