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Fischhändlerin beraubt zwei Banken mit einem Zettel

Eine Griechin hat zwei Banken um 30'000 Euro erleichtert – ohne Waffe. Sie habe keine Menschen gefährden wollen.

Die Frau ist Inhaberin eines verschuldeten Fischgrosshandelsgeschäfts und alleinerziehende Mutter: Fischer bei einem Protest am Seeufer in Thessaloniki. (Symbolbild)
Die Frau ist Inhaberin eines verschuldeten Fischgrosshandelsgeschäfts und alleinerziehende Mutter: Fischer bei einem Protest am Seeufer in Thessaloniki. (Symbolbild)
AP/Nikolas Giakoumidis, Keystone

Nur mit einem Zettel bewaffnet hat eine Griechin zwei Banken ausgeraubt. «Draussen sind zwei Bewaffnete – gebt mir das Geld», hatte die 41-Jährige auf ein Stück Papier geschrieben, es den Bankangestellten vorgelegt und so rund 30'000 Euro erbeutet.

Fahnder der Polizei konnten die Frau am Montagabend in ihrem Haus in einem Vorort der Hafenstadt Thessaloniki festnehmen. Tatsächlich gab es die angeblichen Komplizen gar nicht, wie ein Sprecher der Polizei am Dienstag sagte. Die Kassierer der Banken hätten aber nichts riskieren wollen.

Wollte keine Menschen gefährden

Die mutmassliche Täterin sagte den Beamten, sie habe die Taten aus finanzieller Not begangen. Sie sei alleinerziehende Mutter eines Teenagers und ihr Fischgrosshandelsgeschäft habe Schulden von mehr als 50'000 Euro. In ihrer Verzweiflung habe sie sich diese ungewöhnliche Raubmethode ausgedacht, die keine Menschen in Gefahr brachte.

Viele Kleinunternehmer und Mittelständler sind von der seit 2009 andauernden Finanzkrise in Griechenland in die Arbeitslosigkeit und Armut getrieben worden.

SDA/mch

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