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Grossmutter und zwei Enkel nach Unfall lebensgefährlich verletzt

In Baar ist ein betagter Autofahrer in eine Frau und zwei Kinder geprallt. Bei den Verletzten ist laut der Polizei mit dem Schlimmsten zu rechnen.

Drei Schwerverletzte bei der Bushaltestelle: Das Unfallauto in Baar. (Bild: Stefan Rüttimann, newspictures)
Drei Schwerverletzte bei der Bushaltestelle: Das Unfallauto in Baar. (Bild: Stefan Rüttimann, newspictures)

Ein 77-jähriger Autolenker hat gegen 10.30 Uhr bei einem Fussgängerstreifen in Baar eine 77-jährige Fussgängerin und zwei fünf- und sechsjährige Kinder angefahren. Die Fussgänger - eine Grossmutter mit ihren Enkeln - wurden lebensgefährlich verletzt.

Wie es zu dem folgenschweren Unfall kam, war am Nachmittag nicht bekannt, erklärte Joe Müller, Mediensprecher bei den Zuger Strafverfolgungsbehörden.

Der 77-Jährige fuhr auf der Kantonsstrasse Richtung Aegerital. Beim Fussgängerstreifen an Bushaltestelle Lorzetobelbrücke erfasste er mit seinem Auto das Trio. Ob die Grossmutter mit den Kindern auf dem Fussgängerstreifen unterwegs war, ist Gegenstand der Ermittlungen.

Lebensgefährliche Verletzungen

Der Rettungseinsatz war anspruchsvoll. Bei allen drei Verletzten sei mit dem Schlimmsten zu rechnen, ihre Mehrfachverletzungen seien lebensgefährlich, teilt die Polizei mit. Die Frau wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht, ihre beiden Enkel flog die Rettungsflugwacht in Kinderkliniken.

Die Strasse zwischen Zug und dem Aegerital war für mehrere Stunden gesperrt. Im Einsatz standen über 50 Rettungskräfte. Die Polizei sucht Zeugen.

SDA/rub

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