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Hammond flitzt jetzt auf einem frisierten Rollstuhl

Nach dem Horrorunfall im Toggenburg ist der Ex-«Top Gear»-Star wieder mobil. Gern würde er nun anderen helfen, wäre da nicht Charlie.

Ob Rennbolide oder Rollstuhlflitzer: Richard Hammond mag schnelle, fahrbare Untersätze. (Video: Drivetribe/Tamedia)

Richard Hammond kann es nicht lassen. Der kürzlich nach einem spektakulären Unfall im Toggenburg aus dem Spital entlassene Ex-«Top Gear» Star mag schnelle, fahrbare Untersätze. In der Zwangspause muss nun einfach der Rollstuhl dafür herhalten.

Der britische Moderator zeigt sein neues Gefährt stolz in einem Video auf der eigenen Webseite Drivetribe. Gut gelaunt und mit Humor weist der 47-Jährige auf die an den Seiten befestigten Krückenhalterungen hin und macht noch kurz auf die «massiv verbesserte Zündung» aufmerksam, bevor er davonfährt.

In seinem Blogeintrag gesteht er, nicht alle Änderungen selber vorgenommen zu haben. Sein Kollege Charlie habe beispielsweise alles gemacht, was gefährlich sein könnte. «Er meinte, mit meiner Unfallstatistik würden es seine Nerven nicht aushalten, mich mit einer Säge zu sehen.»

Wohin mit den Krücken?

Hammond kritisiert, dass eine Halterung für Krücken nicht zur Standardausrüstung von Rollstühlen gehört. Er biete jedoch an, die Vorrichtung bei Interesse auch an anderen Rollstühlen anzubringen. Das einzige Problem dabei sei derzeit, dass ihm die Röhren und Kabelbinder ausgegangen sind. «Und Charlie hat seine Säge wieder mitgenommen.»

Der britische TV-Star hatte bei einem Bergrennen in Hemberg SG einen schweren Unfall. Sein Rennbolide rutschte von der Strecke und überschlug sich mehrfach, wie Redaktion Tamedia berichtete. Hammond konnte noch rechtzeitig aus dem Wrack kriechen, bevor es mit einem Knall zum Feuerball wurde. Mit der Rega wurde er ins Spital geflogen. Trotz des schlimmen Unfalls kam Hammond mit einem gebrochenen Knie davon, das er seit der Operation sein «Swiss Army»-Knie nennt.

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