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«Held von Paris» hat ersten Arbeitstag hinter sich

Der Malier Mamoudou Gassama, der durch eine waghalsige Rettungsaktion für ein Kind in Paris weltbekannt wurde, ist nun Feuerwehrmann.

In sozialen Medien wird der 22-jährige Mamoudou Gassama als «Spiderman aus dem XVIII.» gefeiert.
In sozialen Medien wird der 22-jährige Mamoudou Gassama als «Spiderman aus dem XVIII.» gefeiert.
Screenshot Twitter
«Ich bin dann einfach so hochgeklettert»: Mamoudou Gassama beim Empfang im Elysée-Palast.
«Ich bin dann einfach so hochgeklettert»: Mamoudou Gassama beim Empfang im Elysée-Palast.
Thibault Camus, Keystone
Mamoudou Gassama präsentiert ein Zertfikat, das ihm seine Zivilcourage bestätigt.
Mamoudou Gassama präsentiert ein Zertfikat, das ihm seine Zivilcourage bestätigt.
Thibault Camus, Keystone
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Ende Mai war Mamoudou Gassama einem vierjährigen Jungen zu Hilfe geeilt, als dieser im vierten Stock eines Pariser Wohnhauses an einer Balkonbrüstung hing und in die Tiefe zu stürzen drohte.

Nach der erfolgreichen Rettungsaktion wurde Gassama als «Held von Paris» und «neuer Spiderman» gefeiert. Doch die Heldentat brachte ihm nicht nur Ruhm ein, sondern auch die französische Staatsbürgerschaft und einen Job bei der Pariser Feuerwehr. Der 22-jährige Migrant begann am Sonntag seine neue Arbeit, wie seine Pressesprecherin «CNN» berichtete.

Gassama war einer von 24 neuen Rekruten, wie ein Tweet der Pariser Feuerwehr belegt.

Ein millionenfach angeklicktes Handyvideo von Passanten hatte die atemberaubende Rettungsaktion des Maliers publik gemacht: Mit übermenschlich wirkender Kraft kletterte der 22-Jährige in Windeseile an der Hausfassade von Balkon zu Balkon, angefeuert von einer Menschenmenge. Schliesslich erreichte er den vierten Stock, wo er den kleinen Jungen in letzter Minute unter Jubelrufen zu sich hochzog.

Gassama rettete kletternd ein Kind, das vom Balkon des vierten Stockes hing. Video: Tamedia/Reuters

Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hatte Gassama daraufhin empfangen und ihn für seine «Heldentat» gelobt. Als Dank wurden dem illegal eingewanderten Malier seine Einbürgerung und ein Job bei der Feuerwehr zugesagt. Beide Zusagen wurden somit erfüllt.

AFP/nag

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