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Hochwasser schwemmt Särge und Knochen weg

In Norditalien hat ein über die Ufer getretener Fluss auf einem Friedhof Zerstörung angerichtet.

Eine einstürzende Mauer verursachte ein Chaos: Die Überreste eines auf dem Friedhof begrabenen Menschen in Bolzaneto in der Nähe von Genua. (16. November 2014)
Eine einstürzende Mauer verursachte ein Chaos: Die Überreste eines auf dem Friedhof begrabenen Menschen in Bolzaneto in der Nähe von Genua. (16. November 2014)
Luca Zennaro, Keystone

Die schweren Unwetter in Genua verschonen auch die Totengräber nicht. Eine grosse Mauer des städtischen Friedhofs Bolzaneto stürzte wegen der Überschwemmungen ein. Beim Einsturz wurden über 70 Särge mitgerissen, die in den Fluss Polcevera gespült wurden.

Der Fluss war infolge der heftigen Niederschläge über die Ufer getreten. Auch einige Knochen - darunter Schädel - wurden vom Wasser weggeschwemmt, berichteten italienische Medien.

Zwei Leichen und einige weitere menschliche Überreste wurden am Ufer des Flusses gefunden, andere befinden sich noch unter den Trümmern der eingestürzten Mauern.

Die Suche nach den Särgen sei noch im Gange, teilten die städtischen Behörden mit. Die geborgenen Körperteile wurden zunächst irrtümlich für die Leiche eines 67-jährigen Mannes gehalten, der seit Samstag vermisst wird.

(SDA)

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