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«Ich habe mir sogar die Haare gewaschen»

Oprah Winfrey erklärt, warum sie die Tasche in der Zürcher Edelboutique ohnehin nicht gekauft hätte. Und wie sie sich auf den Einkauf im Laden von Trudie Götz vorbereitete.

«Wollte nicht die ganze Schweiz in Verruf bringen»: Oprah Winfrey an einer Filmpremiere in Los Angeles. (12. August 2013)
«Wollte nicht die ganze Schweiz in Verruf bringen»: Oprah Winfrey an einer Filmpremiere in Los Angeles. (12. August 2013)

Oprah Winfrey tut es leid, dass ihr Shoppingerlebnis in Zürich so grosse Wellen geworfen hat, das bekräftigt sie in einem Interview mit dem «Blick». «Ich wollte nicht die ganze Schweiz in Verruf bringen.» Ausserdem ärgert sie sich darüber, «dass die Namen von Tom Ford und Jennifer Aniston da reingezogen wurden. Die ganze Sache ist wirklich ziemlich ärgerlich».

Dabei, so Winfrey, habe sie sich für den Besuch in der Zürcher Edelboutique extra herausgeputzt gehabt, «weil ich weiss, dass es in dieser Art von Läden sehr snobistisch zugehen kann». Deshalb habe sie ein teures Outfit angezogen «und mir sogar die Haare gewaschen». Im Laden habe sie die Verkäuferin dann mehrmals dazu aufgefordert, ihr die gewünschte Tasche zu zeigen – deren Preis habe sie allerdings erst jetzt herausgefunden. «Die Frau hatte recht: Ich hätte das Ding nicht gekauft – viel zu teuer! 38'000 Dollar! Ich wäre in Ohnmacht gefallen, wenn ich das Preisschild gesehen hätte.»

«Diskriminierung gibt es jeden Tag»

Sie habe erst durch Berichte erfahren, dass die Besitzerin der Boutique, Trudie Götz, eine gemeinsame Freundin von Tina Turner ist und die Sache sich somit ohne öffentliches Aufsehen aus der Welt hätte schaffen lassen. Trotzdem glaubt Winfrey nicht, dass deren Entschuldigung etwas bringt, denn «Diskriminierung gibt es jeden Tag überall auf der Welt».

Sie habe die Geschichte im TV nur erzählt, weil sich das Gespräch um ihren neuen Film über Rassismus gedreht habe und der Moderator sie gefragt habe, ob sie auch schon damit konfrontiert worden sei, so Winfrey. Das Beispiel Zürich habe sie genannt, weil es gerade passiert war. Und weil Diskriminierung ihr vor allem an Orten begegne, an denen man sie nicht kenne: «Meine Antenne empfängt dann ein unterschwelliges ‹Was hat denn die hier zu suchen?›»

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