Zum Hauptinhalt springen

Jugendlicher hielt für G-Level-Gang-Anführer den Kopf hin

Ein 13-Jähriger war aus Furcht und Loyalität bereit, sich für den Anführer der G-Level-Gang vor Gericht zu verantworten. Er sagte der Polizei, er habe einen Jugendlichen bis zur Ohnmacht gewürgt.

Am 23. Dezember 2010 veränderte ein Telefongespräch das Leben der Familie Müller aus einer Kleinstadt im Aargau: Gegen 16.30 Uhr rief die Polizei an. Die Beamten eröffneten Anna Müller**, sie hätten ihren 13-jährigen Sohn Gregor** zu den Vorwürfen der versuchten vorsätzlichen Tötung, Raub und dem Besitz von illegalen Waffen befragt. «Sie hatten fünf Jungs im Alter zwischen 13 und 14 Jahren am Morgen dafür aus dem Schulunterricht geholt, gesagt hatte uns das bis zu dem Anruf niemand», sagt Anna Müller.

Sie sei aus allen Wolken gefallen, denn ihr älterer Sohn sei bis dahin nicht auffällig geworden. Auf dem Posten informierte die Polizei die Eltern von Gregor, ihr Sohn sei ein Mitglied der G-Level-Gang. Er habe mit dem Gang-Anführer, dem 25-jährigen Zürcher L. B.*, und drei anderen Jugendlichen den 14-jährigen Marco** brutal verprügelt und bis zur Ohnmacht gewürgt (Tagesanzeiger.ch/Newsnet berichtete).

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.