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«Kein Zutritt für Vietnamesen und Hunde»

Ein rassistisches Schild im Fenster eines chinesischen Restaurants in Hanoi sorgt für einen Proteststurm. Steckt eine Gehirnwäsche oder gar der Inselstreit hinter der Aktion?

«Japaner, Philippiner, Vietnamesen und Hunde bleiben draussen»: Schild im Fenster des Restaurants Peking Snacks. (Bild: «Tuoi Tre»)
«Japaner, Philippiner, Vietnamesen und Hunde bleiben draussen»: Schild im Fenster des Restaurants Peking Snacks. (Bild: «Tuoi Tre»)

Ein chinesisches Restaurant in Hanoi verbietet Vietnamesen und anderen Asiaten sowie Hunden den Zutritt. Dies führte im Internet zu einem gewaltigen Proteststurm.

Auf einem Schild am Restaurant «Peking Snacks» in der vietnamesischen Hauptstadt steht geschrieben: «Dieses Etablissement bedient keine Japaner, Philippiner, Vietnamesen und Hunde.» Vor allem in Vietnam selbst und in den Philippinen verbreiteten sich Fotos des Schildes in Windeseile im Internet und sorgten für grosse Empörung, die sich in zehntausenden Kommentaren niederschlug.

Die vietnamesische Staatszeitung «Tuoi Tre» verurteilte ein «weiteres Beispiel für den extremen (chinesischen) Nationalismus». Internetnutzer prangerten einen «dummen Extremismus» an oder mutmassten, die chinesische Regierung habe den Restaurantbesitzer einer «Gehirnwäsche» unterzogen. China liegt mit den Philippinen, Vietnam und Japan im Streit über diverse Inseln.

SDA/chk

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