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Kleines Mädchen stirbt eine Woche nach der Bruchlandung

In San Francisco ist nach dem Flugzeugunglück eine dritte Passagierin ihren Verletzungen erlegen. Zuvor waren bereits zwei 16-jährige Chinesinnen ums Leben gekommen.

Zwei Kränze erinnern an einer Gedenkfeier an die bei der Bruchlandung ums Leben gekommenen Chinesinnen. (11. Juli 2013)
Zwei Kränze erinnern an einer Gedenkfeier an die bei der Bruchlandung ums Leben gekommenen Chinesinnen. (11. Juli 2013)
Reuters
Das Wrack der Boeing 777 wird mit Kranen von der Piste entfernt. (12. Juli 2012)
Das Wrack der Boeing 777 wird mit Kranen von der Piste entfernt. (12. Juli 2012)
Keystone
«Ich habe gerade eine Bruchlandung erlebt»: Ein Passagier veröffentlicht nach dem Unglück ein Bild auf Twitter. (6. Juli 2013)
«Ich habe gerade eine Bruchlandung erlebt»: Ein Passagier veröffentlicht nach dem Unglück ein Bild auf Twitter. (6. Juli 2013)
Twitter/David Eun
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Knapp eine Woche nach der Bruchlandung einer Passagiermaschine auf dem Internationalen Flughafen von San Francisco hat sich die Zahl der Todesopfer auf drei erhöht. Ein weiteres chinesisches Mädchen erlag am Freitag seinen Verletzungen, wie das Allgemeinkrankenhaus San Francisco mitteilte. Dort war es nach dem Unfall am vergangenen Samstag in kritischem Zustand eingeliefert worden. Nähere Details zu Alter und Identität nannten die Ärzte mit Verweis auf die Bitte der Eltern nicht.

Ausserdem waren zwei 16 Jahre alte Mädchen aus China bei der missglückten Landung einer Maschine der südkoreanischen Fluggesellschaft Asiana mit 307 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Sie wollten zusammen mit ihrer Klasse in Kalifornien an einem Feriencamp teilnehmen.

Mädchen von Feuerwehrauto überfahren

Eines der Mädchen wurde von einem Feuerwehrauto überfahren, wie ein örtlicher Polizeisprecher am Freitag bestätigte. Das Mädchen habe unentdeckt unter dem Löschschaum der Feuerwehr gelegen und sei mindestens einmal überrollt worden. Ob der Unfall die Todesursache war, konnte er nicht sagen. Die Rechtsmedizin untersucht noch den Leichnam des Mädchens.

Die Maschine hatte am vergangenen Samstag den Flughafen zu niedrig und zu langsam angeflogen, war gegen eine Mauer geprallt und auseinandergebrochen. Der auf der Boeing 777 unerfahrene Pilot und sein Ausbildungspilot hatten den Fehler beim Anflug zu spät bemerkt. Ob es sich um menschliches Versagen oder einen technischen Fehler handelte, ist bislang jedoch unklar.

AP/chk/rub

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