Zum Hauptinhalt springen

Kriegsschiffe retten Touristen

Kriegsschiffe haben Hunderte nach Unwettern auf Inseln festsitzende Thailand-Touristen zurück aufs Festland gebracht. Sie waren tagelang von der Aussenwelt abgeschnitten gewesen.

Die thailändische Marine hat 618 einheimische und ausländische Touristen von der Insel Koh Tao evakuiert, auf der sie aufgrund des hohen Seegangs seit Tagen festsassen.
Die thailändische Marine hat 618 einheimische und ausländische Touristen von der Insel Koh Tao evakuiert, auf der sie aufgrund des hohen Seegangs seit Tagen festsassen.
Reuters
...und tausende Touristen gestrandet. (30. März 2011)
...und tausende Touristen gestrandet. (30. März 2011)
Reuters
...und werden schliesslich mit Bussen weggebracht. (31. März 2011)
...und werden schliesslich mit Bussen weggebracht. (31. März 2011)
Keystone
1 / 7

Auf einem Flugzeugträger kamen 618 einheimische und ausländische Touristen am Donnerstag am Marine-Stützpunkt Sattahip 120 Kilometer südlich von Bangkok an. Das Schiff hatte die Menschen nach Angaben der Marine von der Insel Tao nördlich des beliebten Touristenziels Koh Samui im Golf von Thailand gerettet. Sie waren dort tagelang von der Aussenwelt abgeschnitten, weil wegen der hohen Wellen keine Fähre mehr zu den anderen Inseln ging.

Auf Koh Samui sassen ebenfalls Tausende fest, weil der Flughafen nach tagelangem Dauerregen wegen Überschwemmung 48 Stunden geschlossen war. Erst am Mittwoch ging er wieder in Betrieb. Auch vor der Westküste Thailands strandeten 500 Touristen auf der Insel Tarutao. Sie wurden mit eigens gecharterten Schnellbooten ans Festland gebracht.

Mindestens 21 Menschen sind seit dem Wochenende im Süden Thailands im für die Jahreszeit höchst ungewöhnlichen Unwetter und anschliessenden Überschwemmungen ums Leben gekommen. Ökonomen schätzten den entstandenen Schaden auf sieben Milliarden Baht (rund 212 Millionen Franken).

(SDA)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch