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Liechtenstein bekämpft das Liechtenschwein

Eine Firma aus dem St. Galler Rheintal hat sich mit einer humorvoll gedachten Geschäftsidee wütende Proteste ausgelöst.

Schwein des Anstosses: Dieses Sparschwein wurde nach Protesten vom Markt genommen.
Schwein des Anstosses: Dieses Sparschwein wurde nach Protesten vom Markt genommen.
pd

Ein Sparschwein mit der Aufschrift «Liechtenschwein» wurde nach heftigen Protesten aus dem Fürstentum von den Verkaufsregalen entfernt. Das Schwein des Anstosses ist ein ganz gewöhnliches Sparschwein - wenn darauf nicht der Schriftzug «Liechtenschwein» stände. Liechtensteinerinnen und Liechtensteiner geriet das harmlose Schweinchen komplett in den falschen Hals, und die St. Galler Firma wurde mit wütenden Protesten eingedeckt. Mit der Konsequenz, dass das «Liechtenschwein» nach kurzer Zeit vom Markt genommen wurde.

Zu einer Erklärung genötigt

Das St. Galler Unternehmen sah sich am Donnerstag zu einer Erklärung genötigt, um die kochende Liechtensteiner Volksseele zu besänftigen. Sie bedaure ausserordentlich, dass die humorvoll gemeinte Botschaft derart falsch verstanden worden sei, schrieb die Firma. Es sei nie die Absicht gewesen, jemanden anzugreifen oder zu verletzen.

Das Unternehmen wollte nach eigenen Angaben lediglich die Verbindung von Geld und Liechtenstein auf humorvolle Weise auf einem Sparschwein widergeben. Ein Sparschwein diene doch dazu, Geld zu sparen. Letztlich aber blieb der Firma nur der Rückzug, begleitet von einer öffentlichen Entschuldigung an die Liechtensteiner Bevölkerung.

SDA

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