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Luftwaffe rettet Helipiloten im Wallis

War es ein Absturz oder eine Notlandung? In den Walliser Alpen hat die Schweizer Luftwaffe einen Helikopterpiloten geborgen. Der Mann war leicht verletzt.

Die Schweizer Luftwaffe hat gestern Abend einen Helikopterpiloten in den Walliser Alpen aus seiner misslichen Lage befreit. Auf rund 3500 Metern Höhe wurde er mit einem Super-Puma-Helikopter geborgen und leicht verletzt ins Spital von Sitten gebracht. Über die Umstände des Flugunfalls ist wenig bekannt.

«Ob der Pilot notlanden musste oder ob es sich um einen Absturz handelt, kann ich nicht sagen», sagte Luftwaffensprecher Jürg Nussbaum am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA und verwies auf die Unfalluntersuchungsstelle. Fest stehe nur, dass der Privatpilot im Gebiet Grand Combin VS Probleme hatte und am Nachmittag ein Notsignal versendete.

Einsatz einer Wärmebildkamera

Dieses ging im Koordinationszentrum der Schweizerischen Rettungsflugwacht (Rega) ein. Gegen 18 Uhr ersuchte die Rega die Luftwaffe um Hilfe. Nach kurzer Lagebeurteilung löste die Luftwaffe einen Einsatz mit einem Super-Puma-Helikopter aus, wie sie mitteilte.

Der mit einer Wärmebildkamera ausgerüstete Armeehelikopter startete in Payerne VD und fand nach rund einer Stunde Suchflug die vermisste Maschine. «Der Pilot stand in der Nähe des beschädigten Helikopters», sagte Nussbaum. Die Schweizerische Unfalluntersuchungsstelle (Sust) hat Untersuchungen zum genauen Unfallhergang und zur Klärung der Ursache aufgenommen.

SDA/wid

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