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Machte der Monstertruckfahrer einen unerlaubten Stunt?

Am Wochenende raste in Mexiko ein Monstertruck in die Zuschauermenge. Acht Menschen sind tot, darunter vier Kinder. Nun wurde offenbar ein Schuldiger gefunden: Der Fahrer.

Nach dem tödlichen Unglück mit einem Monstertruck bei einer Stunt-Show in Mexiko ist der Fahrer des Lasters festgenommen worden. Dem 51-Jährigen, der derzeit wegen einer Kopfverletzung im Krankenhaus behandelt werde, drohe eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung, teilte die Staatsanwaltschaft mit.

Der Gouverneur des nordmexikanischen Bundesstaates Chihuahua, César Duarte, erklärte, der Fahrer habe während der Show am Samstag einen unerlaubten Stunt vorgeführt. Er habe eine Route eingeschlagen, die den Truck deutlich näher an die Zuschauer herangeführt habe als vorgesehen. Videoaufnahmen des Vorfalls zeigen, wie der Riesenlaster über zwei zerquetschte Autos fliegt, auf seinen Vorderrädern landet und schliesslich in eine Menschenmenge stürzt. Laut Duarte gab der Fahrer zu, vor der Vorführung zwei Bier getrunken zu haben.

200'000 Zuschauer

Bei dem Unglück in Chihuahua, der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, waren acht Menschen, unter ihnen vier Kinder, ums Leben gekommen. Von den 87 Verletzten wurden laut Duarte noch etwa 30 im Krankenhaus behandelt, 13 von ihnen auf der Intensivstation.

Die Ermittlungen zur Unglücksursache richten sich nach Behördenangaben nicht nur gegen den Fahrer. Auch die von den Organisatoren der Veranstaltung ergriffenen Sicherheitsmassnahmen würden geprüft. Das Festival Extremo Aeroshow in Chihuahua zieht pro Jahr rund 200'000 Zuschauer an. Gezeigt werden unter anderem Fallschirmsprünge, akrobatische Flugnummern und Motorradstunts.

AFP/bru

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