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Mailand will Rauchen bei Bushaltestellen verbieten

Im Rahmen eines Anti-Smog-Pakets soll auch das Rauchverbot eingebaut werden – und bei Smogalarm auch ein Verbot von Feuerwerken.

Hat seit Jahren mit Luftverschmutzung zu kämpfen: Nun soll Mailands Luft besser werden.
Hat seit Jahren mit Luftverschmutzung zu kämpfen: Nun soll Mailands Luft besser werden.
Luca Bruno, Keystone

Die mit akuter Luftverschmutzung konfrontierte norditalienische Stadt Mailand bekämpft aktiv das Rauchen. So will Bürgermeister Giuseppe Sala Tabakkonsum im Umfeld von Bus- und Tramhaltestelle sowie an Orten verbieten, wo Menschen im Freien Schlange stehen.

Ab 2030 soll Rauchen im Freien komplett verboten werden, sagte Sala bei einem Treffen mit Bürgern am Samstag. Das Rauchverbot an den Bushaltestellen soll in ein Anti-Smog-Paket eingebaut werden, das der Gemeinderat bis Ende März verabschieden müsse, erläuterte der Bürgermeister. Bei Smogalarm will er auch Feuerwerke verbieten. Salas Pläne lösten hitzige Diskussionen in der Metropole aus, die seit Jahren mit Luftverschmutzung zu kämpfen hat.

In zahlreichen Städten Italiens ist die schmutzige Luft seit Jahresbeginn ein Aufregerthema. Turin, Mailand, Bologna, Florenz und Rom - vielerorts gibt es Feinstaub-Warnungen und längere Einschränkungen für den Verkehr. Italiens Hauptstadt hat diese Woche ein striktes Diesel-Fahrverbot verhängt. Dank heftigen Regens am Samstag verbesserte sich die Luftqualität in Rom aber ein wenig.

SDA/nag

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