Militärfahrzeug überschlägt sich bei Deitingen

Beim Unfall mit dem Kleintransporter auf der A1 sind vier Personen verletzt worden. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet.

Der Unfall ereignete sich in der Kurve bei der Verzweigung Luterbach/Kriegstetten.

Der Unfall ereignete sich in der Kurve bei der Verzweigung Luterbach/Kriegstetten.

(Bild: Leserreporter)

Beim Unfall mit einem Militärfahrzeug auf der Autobahn bei Deitingen SO wurden am Dienstag vier Armeeangehörige verletzt. Eine Person erlitt schwere Verletzungen. Die Militärjustiz untersucht den Vorfall.

Alle vier verletzten Armeeangehörigen wurden ins Spital gebracht. Der Lenker des Kleintransporters verlor laut Kantonspolizei Solothurn aus noch zu klärenden Gründen die Kontrolle über das Fahrzeug und geriet ins Schleudern. Im weiteren Verlauf durchbrach der Kleinbus den Wildschutzzaun, überschlug sich und prallte schliesslich in einen Baum. Zum Unfallzeitpunkt kurz vor 12.30 Uhr waren zwei Armeefahrzeuge mit je vier Personen unterwegs, wie Armeesprecher Stefan Hofer auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte.

Das zweite Fahrzeug war nicht in den Unfall verwickelt. In den Kleintransportern sassen Angehörige der Militärpolizei Bereitschaftskompanie 104. Sie befanden sich auf dem Rückweg von Dübendorf ZH nach Sion VS, wie die Armee mitteilte.

Der Unfall ereignete sich gemäss Angaben der Solothurner Kantonspolizei in der Kurve bei der Verzweigung Luterbach/Kriegstetten. Wegen des Einsatzes eines Rega-Helikopters waren die Autobahnen A1 und A5 in Richtung Bern vorübergehend gesperrt. Die Schweizer Armee bot ein Care Team auf, das sich um die Verletzten, deren Angehörige sowie um die Armeeangehörigen der betroffenen Kompanie kümmern soll.

nag/fal/sda

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