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Lokführer stirbt bei schwerem Zugunglück in Luxemburg

Im luxemburgischen Düdelingen ist ein Personenzug mit einem Güterzug kollidiert. Mindestens eine Person kam ums Leben, weitere vier wurden verletzt.

Mehrere Zugwagen sind aus den Schienen gesprungen.
Mehrere Zugwagen sind aus den Schienen gesprungen.
Julien Warnand, Keystone
Bei dem Unfall starb offenbar der Lokführer des Passagierzugs.
Bei dem Unfall starb offenbar der Lokführer des Passagierzugs.
Julien Warnand, Keystone
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Beim Zusammenstoss eines Güterzugs mit einem Passagierzug in Luxemburg ist am Dienstag ein Menschen ums Leben gekommen. Beim Toten handelt es sich um den Lokführer des Passagierzugs. Vier weitere Personen, darunter ein Wagenführer, wurde mittel bis schwer verletzt. Eine Zugbegleiterin zog sich leichte Verletzungen zu.

Infrastrukturminister François Bausch warnte an einer Pressekonferenz: «Erst wenn die Züge auseinandergezogen sind, wissen wir, ob noch weitere Personen eingeklemmt wurden.» Der Krisenstab vor Ort werde am Nachmittag weitere, verlässliche Informationen bekanntgeben.

Bahnstrecke 48 Stunden gesperrt

Die Kollision ereignete sich nach Angaben der Polizei um kurz vor 9 Uhr nahe der französischen Grenze. Ein aus Frankreich kommender Güterzug und ein in Richtung Thionville in Nordfrankreich fahrender Passagierzug aus dem Grossherzogtum stiessen im luxemburgischen Düdelingen zusammen.

Wie die Rettungskräfte am Mittag bekanntgaben, konnte einer der Verletzten nur noch tot geborgen werden. Rund hundert Rettungs- und Polizeikräfte waren nach Angaben der Behörden im Einsatz. Die Ursache für die Kollision war zunächst unklar, wie sagte ein Sprecher der staatlichen Eisenbahngesellschaft CFL sagte. Die Staatsanwaltschaft ordnete eine Untersuchung des Unglücks an.

Die Bahnstrecke wurde für zunächst 48 Stunden gesperrt, Ersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Etwa 80'000 Pendler aus der nordostfranzösischen Region Lothringen arbeiten in Luxemburg.

AFP/mch

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