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Mindestens 16 Tote bei Gasexplosion in Indien

Im Süden Indiens ist unweit einer Raffinerie eine Pipeline explodiert. Zahlreiche umstehende Häuser gingen in Flammen auf. Die Leitung war offenbar in einem schlechten Zustand gewesen.

Offenbar hatten sich Anwohner aus der Umgebung vor dem Unglück über den Zustand der rostigen Pipeline beschwert: Flammen des Pipeline-Brands steigen über Häusern auf.
Offenbar hatten sich Anwohner aus der Umgebung vor dem Unglück über den Zustand der rostigen Pipeline beschwert: Flammen des Pipeline-Brands steigen über Häusern auf.
Keystone

Bei einer Explosion an einer maroden Gasleitung im Süden Indiens sind mindestens 16 Menschen ums Leben gekommen. Es seien zahlreiche Häuser in Flammen aufgegangen, teilte die Regierung des Bundesstaates Andhra Pradesh mit. Die Explosion habe sich an einer staatlichen Pipeline nahe einer Raffinerie im Bezirk East Godavari ereignet. «Mindestens 16 Menschen sind tot», sagte der Innenminister von Andhra Pradesh, N. Chinna Rajappa. 15 Personen seien mit Verletzungen ins Spital gebracht worden.

Durch die Explosion habe es ein riesiges Feuer gegeben, berichtete ein Behördenvertreter vom Ort des Geschehens. Die Flammen seien aber unter Kontrolle gebracht, die Gaszufuhr zu der Pipeline sei abgeschaltet worden.

Rostige Pipeline

Die Ursache der Explosion war unklar. Die Zeitung «Times of India» berichtete, Dorfbewohner hätten sich vor dem Unglück über den Zustand der rostigen Pipeline beschwert. In anderen Berichten wurde gemutmasst, die Explosion sei durch einen Ofen in der Nähe ausgelöst worden, der ausgetretenes Gas entzündet habe.

Zeugen berichteten per Telefon, aufgebrachte Anwohner hätten ein Büro der Raffinerie gestürmt und verwüstet. Ölminister Dharmendra Pradhan sagte, es seien Ermittlungen zum Unglück aufgenommen worden.

AFP/kpn

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