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«Mini-Katrina» überflutet New Orleans

Teile der Jazzmetropole New Orleans stehen unter Wasser. Zahlreiche Strassen sind nicht passierbar.

Unpassierbar: Heftige Regenfälle überfluten Teile von New Orleans. (5. August 2017)
Unpassierbar: Heftige Regenfälle überfluten Teile von New Orleans. (5. August 2017)
Michael DeMocker, Keystone
Die Menschen waten durch hüfthohes Wasser. (5. August 2017)
Die Menschen waten durch hüfthohes Wasser. (5. August 2017)
Michael DeMocker, Keystone
Laut Bürgermeister sind Hunderte Autos stecken geblieben. (6. August 2017)
Laut Bürgermeister sind Hunderte Autos stecken geblieben. (6. August 2017)
Scott Threlkeld, Keystone
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Nach heftigen Regenfällen sind am Wochenende Teile der Jazzmetropole New Orleans im US-Staat Louisiana überflutet worden. Zahlreiche Strassen waren unpassierbar. Menschen wateten durch knie- bis hüfthohes Wasser.

Hunderte Autos blieben nach Schätzungen von Bürgermeister Mitch Landrieu stecken. Auch mehrere Restaurants standen unter Wasser. Es gab nur einige wenige Leichtverletzte, wie US-Medien berichteten.

Am Samstag fielen an manchen Orten in der beliebten Touristenstadt und Umgebung bis zu 25 Zentimeter Niederschlag – so viel, dass die Pumpenanlagen überfordert waren. Eine örtliche Nachrichtenseite zitierte eine Einwohnerin mit den Worten, es sei wie eine «Mini-Katrina» gewesen.

Sie bezog sich auf den Hurrikan Katrina, der Ende August 2005 Dammbrüche verursacht und zu verheerenden Überflutungen in der Stadt und in nahegelegenen Gemeinden geführt hatte. Insgesamt waren durch den Sturm in Teilen der Küste am Golf von Mexiko etwa 1800 Menschen ums Leben gekommen.

Am Sonntag konnte zwar in New Orleans mit den Aufräumarbeiten begonnen werden, aber Meteorologen sagten für Montag erneut teils heftigen Regen voraus.

SDA/chk

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