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Mit Smartphones gegen Wintersportunfälle

Snowboarder und Skifahrer unterschätzen den Bremsweg. Das will die Suva ändern. Sie informiert auf den Skipisten über die Tempogefahren. Dabei helfen auch Smartphones.

Heftiger Aufprall: Unfallsimulation mit Dummys. (Video: Suva, Bearbeitung: Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Jährlich verunfallen auf Schweizer Skipisten durchschnittlich 67'000 Wintersportler. «Viele Unfälle passieren, weil Schneesportlerinnen und -sportler ihre Geschwindigkeit unterschätzen und ihre Fähigkeiten überschätzen», erklärt Suva-Kampagnenleiter Samuli Aegerter.

Vor allem den Reaktions- und den Bremsweg schätzen viele falsch ein. Deshalb sensibilisiert die Suva (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt) diesen Winter mit Informationskampagnen die Wintersportler für den Bremsweg. «Kaum ein Schneesportler ist sich bewusst, dass bereits bei einer Geschwindigkeit von 50 km/h ein Reaktionsweg von beinahe 12 Metern resultiert. Um auf ein plötzlich auftretendes Hindernis zu reagieren, benötigt man ungefähr 0,9 Sekunden. Dazu kommt dann noch der eigentliche Bremsweg.»

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