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Papst Franziskus telefoniert ins Weltall

Fast eine halbe Stunde hat der Papst ein Gespräch mit der ISS-Besatzung geführt. Dabei kamen auch philosophische Fragen auf.

Erstkontakt: Der Papst beim Gespräch mit der ISS-Crew im Vatikan. (26. Oktober 2017)
Erstkontakt: Der Papst beim Gespräch mit der ISS-Crew im Vatikan. (26. Oktober 2017)
Osservatore Romano, AFP

Papst Franziskus hat seinen guten Draht nach oben bewiesen und erstmals ins Weltall telefoniert. Der Pontifex sprach am Donnerstag per Video-Übertragung mit den Astronauten der Internationalen Raumstation ISS.

Beim rund 25 Minuten langen Gespräch trieben das Katholiken-Oberhaupt auch philosophische Fragen um. «Wo kommen wir her und wo gehen wir hin?», fragte der 80-jährige Argentinier die sechs Raumfahrer, die 400 Kilometer von der Erde entfernt schwebten. «Welchen Platz hat der Mensch im Universum?»

Die Schönheit der Erde

Zudem wollte der Papst wissen, was die Astronauten zu ihrem Beruf gebracht habe und was sie im All wertschätzten. «Es ist die grösste Freude, Gottes Schöpfung aus seiner Perspektive zu sehen», sagte der Kommandant Randolph Bresnik. Niemand könne von der Schönheit der Erde unberührt bleiben. Neben dem US-Amerikaner Bresnik sind zwei weitere Amerikaner, zwei Russen und ein Italiener auf der ISS.

Franziskus' Vorgänger Benedikt XVI. war der erste Papst, der mit dem Weltall telefonierte. Im Jahr 2011 plauderte der damalige deutsche Papst mit Astronauten unter anderem über die Schwerelosigkeit und über Umweltprobleme des Planeten.

SDA/chi

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