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Passagierflugzeug in unwegsames Gelände gestürzt

Beim Landeanflug auf Islamabad ist eine Maschine der Airline Airblue mit 152 Menschen an Bord abgestürzt. Retter konnten nur mühsam zum Wrack vorstossen.

Helfer wühlen sich...
Helfer wühlen sich...
Reuters
...durch die Wrackteile.
...durch die Wrackteile.
Reuters
Brennende Wrackteile: Aufnahme vom Absturzort.
Brennende Wrackteile: Aufnahme vom Absturzort.
Reuters
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Bei heftigem Regen ist am Mittwoch in Pakistan ein Airbus A321 der Fluggesellschaft Airblue mit 152 Insassen abgestürzt. Erste Berichte über einige Überlebende bestätigten sich nicht.

«Bislang haben wir keine gefunden», sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung von Islamabad. Die Maschine kam aus der Hafenstadt Karachi und hatte nach offiziellen Angaben 146 Passagiere sowie sechs Besatzungsmitglieder an Bord.

Das Flugzeug war an einem Hügel kurz vor der Hauptstadt Islamabad zerschellt. Die bewaldete Gegend ist nur schwer zugänglich, Strassen führen nicht dorthin. Das erschwerte die Rettungsmassnahmen.

Erschwerte Rettungsarbeiten

Helfer mussten mit blossen Händen die Opfer aus den teilweise noch brennenden Trümmern der Maschine ziehen. Über dem Absturzort hingen schwarze Rauchwolken. Feuer und Rauch erschwerten die Rettungs- und Bergungsarbeiten, sagte ein Polizist.

«Überall liegen Tote», berichtete er, «den Unfall könnten nur wenige überlebt haben.» Bislang seien mindestens 90 Leichen geborgen worden, hiess es einige Stunden nach dem Absturz. Die Toten seien mit Helikoptern abtransportiert worden. Aber man finde kaum unversehrte Leichen. Die Helfer sammelten Körperteile zusammen.

Die Unglücksstelle in den Margalla-Hügeln liegt direkt vor der Stadt. Den aufsteigenden Rauch konnte man von vielen Stellen Islamabads sehen. Menschen liefen auf den Strassen zusammen und blickten zu dem Hügel, der in eine Rauchwolke gehüllt war.

«Es hat geregnet», sagte ein Mann, der in der Nähe arbeitete. «Ich hab aus meinem Bürofenster das Flugzeug gesehen; es flog sehr niedrig.» Das Fernsehen zeigte, wie sich Retter zu Fuss den Weg zum Absturzort bahnten. Die Armee schickte drei Helikopter und Soldaten.

Ursache unklar

Es ist Monsun-Zeit, und in der Region von Islamabad regnete es bereits seit Tagen sehr stark. Ein Sprecher der pakistanischen Fluggesellschaft Airblue erklärte, es sei zu früh, über die Ursache zu spekulieren. Der europäische Flugzeugbauer EADS bestätigte, dass es sich bei dem Unglücksmaschine um einen Airbus handelte. Nähere Angaben machte der Konzern zunächst nicht.

Airblue gibt es erst seit 2004. Die Flotte der Gesellschaft besteht nach Informationen von ihrer Internetseite www.airblue.com aus den Airbus-Typen A320 und A321.

dapd/se/sam

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