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Putin geht auf Waljagd

Der russische Regierungschef Wladimir Putin hat sich erneut als Naturliebhaber und Mann der Tat präsentiert. Er hat mit einer Armbrust für Forschungszwecke einen Wal markiert.

Gibt sich gerne naturverbunden: Wladimir Putin.
Gibt sich gerne naturverbunden: Wladimir Putin.
Reuters

Von einem Schlauchboot aus feuerte Putin am Mittwoch mit einer Armbrust Pfeile auf einen Grauwal ab, damit dem Tier Hautproben für ein Forschungsprogramm entnommen werden können. Der Einsatz vor der Halbinsel Kamtschatka wurde im Fernsehen übertragen.

Beim vierten Versuch habe er getroffen, sagte Putin vom Boot aus in die Kamera. Ein Biologe zeigte die Hautprobe vor, die seinen Angaben zufolge klären soll, woher der Grauwal stammt. Nach der Rückkehr ans Ufer antwortete Putin auf die Fragen der Journalisten, ob seine Aktion nicht gefährlich gewesen sei, schlicht: «Das Leben an sich ist gefährlich.» Sein Einsatz mit den Biologen habe ihm gefallen, er liebe die Natur, erklärte der Ministerpräsident.

Putin hat sich in den vergangenen Jahren wiederholt in Interaktion mit gefährdeten Wildtieren filmen lassen: Im April legte er einem Eisbären ein Halsband mit einem Peilsender an, vor zwei Jahren einem Sibirischen Tiger. Ausserdem liess er sich mit freiem Oberkörper beim Angeln fotografieren, und das russische Fernsehen strahlte Bilder aus, wie der Regierungschef in einem eisigen Fluss schwimmen geht.

dapd/mt

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