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Rätsel um starkes Störsignal am spanischen TV

Tausende spanische Fans sahen nichts vom Champions-League-Spiel Barcelona gegen Inter - weil das Bild gestört wurde. Beim TV-Sender rätselt man über die Ursache. Jetzt untersucht die Polizei den Fall.

Die Fernsehstation Telemadrid hatte das Recht erworben, das gestrige Champions-League-Halbfinale zu übertragen. Doch in der Hauptstadt Madrid sahen bis zu 100'000 Fans statt die spannende Partie nur eine Mattscheibe. Und zwar exakt in der Zeit, in welcher das Spiel gesendet wurde. Erst kurz vor dem Schlusspfiff kamen die Bilder aus dem Nou Camp wieder in die Wohnzimmer. Der TV-Sender bestätigte inzwischen, dass ein «starkes, unbekanntes Signal» zu Interferenzen geführt habe.

Erstaunlich am Vorfall ist, dass die Störungen nicht eindeutig lokalisierbar waren, sondern in gewissen Häusern auftraten, in anderen wiederum nicht. Telemadrid sprach gemäss spanischen Medien von einer «möglichen Sabotage». Inzwischen hat der Sender die Telekommunikationsbehörden um eine Untersuchung gebeten und auch die Polizei eingeschaltet. Telemadrid erklärte, aufgrund von «absichtlichen, externen Interferenzen habe es Empfangsprobleme» gegeben, die mit der Austragungszeit der Partie zusammengefallen seien.

Politik spricht schon von «Skandal»

Tausende von erbosten TV-Zuschauern meldeten sich am Abend bei Telemadrid und bei der Kabelfirma Abertis Telecom und machten ihrem Ärger Luft. Auch die Präsidentin der Region Madrid, Esperanza Aguirre, sprach von einem «Skandal». Ihr Vize Ignacio González meinte, die betroffenen Kunden müssten Entschädigungen erhalten.

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