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Rega-Kadermann stritt Diebstahl ab

Der Verdächtige im Fall Schumacher hat kurz nach seiner Verhaftung Suizid begangen. Die Spur der gestohlenen Krankenakte hatte zu ihm geführt.

Ein Mitarbeiter der Rega bot vergangenen Juni die Schumacher-Krankenakte verschiedenen Medien an. Foto: Nicola Pitaro
Ein Mitarbeiter der Rega bot vergangenen Juni die Schumacher-Krankenakte verschiedenen Medien an. Foto: Nicola Pitaro

Ein leitender Angestellter der Rega hat sich in der Nacht auf Mittwoch im Zürcher Polizeigefängnis das Leben genommen. Die Polizei hatte ihn am Dienstag festgenommen; die Ermittler hatten deutliche Hinweise, dass der Mann versucht hatte, die Krankenakte von Michael Schumacher an verschiedene Medien zu verkaufen. Beamte fanden seine Leiche gestern Morgen, als sie dem Mann das Frühstück bringen wollten. Ein sofort herbeigerufener Arzt konnte nur noch den Tod des Inhaftierten feststellen. Die Zürcher Staatsanwaltschaft geht von einem Suizid aus. Es gebe keine Hinweise auf Einwirkungen von Dritten, teilte sie gestern mit. Wie in solchen Fällen üblich, haben die Strafverfolger nun eine Untersuchung wegen eines «aussergewöhnlichen Todesfalles» eingeleitet.

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