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Rhein bei Schweizerhalle mit Chemikalie verschmutzt

Mehrere hundert Kilo Dimethylbenzylamin sind in den letzten Tagen in den Rhein geflossen. Laut Behörden besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Nah am Wasser: Das Chemiegebiet in Schweizerhalle BL.
Nah am Wasser: Das Chemiegebiet in Schweizerhalle BL.
Keystone

Die Fauna und Flora des Rheins sei nicht beeinträchtigt, schreibt die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion.

Als Verursacherin der Verunreinigung konnte eine Chemiefirma in Schweizerhalle ausfindig gemacht werden, hiess es am heute weiter. Das Unternehmen werde verzeigt.

In Schweizerhalle war 1986 eine Lagerhalle der damaligen Sandoz in Brand geraten. Dabei gelangten Chemikalien in den Rhein, der Fluss war danach biologisch nahezu tot. Novartis, Ciba und Clariant haben Werke in Schweizerhalle.

In Kläranlagen gut abbaubar

Die Chemikalie sei in Kläranlagen grundsätzlich gut abbaubar, hiess es weiter. Nicht abgebaut sei sie in hoher Konzentration wassergefährdend und könne für Lebewesen in Gewässern bei längeren Einleitungen schädlich sein. Wegen der grossen Verdünnung im Rhein sei dies nicht der Fall.

Zum Zeitpunkt der Verschmutzung wurde in den Langen Erlen kein Grundwasser entnommen, das Trinkwasser ist darum nicht beeinträchtigt.

SDA/oku

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