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Säurepakete gingen an Ehefrauen

Die Pakete mit Schwefelsäure, die anonym bei Genfer Bankiers eintrafen, waren offenbar an deren Ehefrauen adressiert.

Von Hand adressiert: Die Online-Ausgabe der «Tribune de Genève» zeigt ein unkenntlich gemachtes Adressschild.
Von Hand adressiert: Die Online-Ausgabe der «Tribune de Genève» zeigt ein unkenntlich gemachtes Adressschild.

Noch immer gibt es keine Hinweise auf den Absender der Säure-Pakete, die am Montag an den Privatadressen mehrerer Privatbankiers eintrafen. In einigen Fällen waren die Sendungen ausdrücklich an die Ehefrauen derselben adressiert.

Untersuchungsrichter Michel-Alexandre Graber bestätigte entsprechende Recherchen der online-Ausgabe der «Tribune de Genève». Bisher seien acht Pakete ermittelt worden. Der Richter schliesst nicht aus, dass es mehr sein könnten, zumal einige der Empfänger noch in den Ferien weilen könnten.

Analysen ergaben, dass die Pakete Schwefelsäure enthielten. Sie waren so präpariert, dass jene Person, die das Paket öffnete, mit Säure bespritzt wurde. Drei Personen wurden so verletzt, darunter ein 8-jähriges Mädchen, das an Händen und Knien getroffen wurde.

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