Zum Hauptinhalt springen

72-jähriger Patient erschiesst Arzt und dann sich selbst

In einem Berliner Spital hat heute ein Patient einen Arzt erschossen. Die Polizei geht nicht von einem Anschlag aus.

Nach der Tat am 26. Juli in Berlin: Polizisten haben vor dem Gebäude Stellung bezogen.
Nach der Tat am 26. Juli in Berlin: Polizisten haben vor dem Gebäude Stellung bezogen.
EPA/Wolfgang Kumm
Danach hatte der Mann sich selbst gerichtet. Im Einsatz war auch ein SEK. Eine Polizistin vor dem Eingang des Spitals.
Danach hatte der Mann sich selbst gerichtet. Im Einsatz war auch ein SEK. Eine Polizistin vor dem Eingang des Spitals.
Tobias Schwarz, AFP
Mittlerweile ist der Mediziner seinen schweren Verletzungen erlegen. Laut Polizei gibt es «keine Hinweise auf weitere Verletzte und keine Hinweise auf einen weiteren Täter.»
Mittlerweile ist der Mediziner seinen schweren Verletzungen erlegen. Laut Polizei gibt es «keine Hinweise auf weitere Verletzte und keine Hinweise auf einen weiteren Täter.»
Michael Sohn, AFP
1 / 3

Offenbar bei einem Behandlungsgespräch hat ein 72-jähriger Deutscher in einem Berliner Krankenhaus einen Kieferchirurgen angeschossen und so schwer verletzt, dass der Mediziner wenig später starb.

Nach Angaben des Polizeisprechers hatten sich der Mediziner und der Täter allein in einem Raum aufgehalten. Dort habe es vor der Tat offenbar «eine Art Behandlungssituation» gegeben, sagte der Sprecher. Unmittelbare Tatzeugen gab es demnach nicht. Den Polizeiangaben zufolge soll der Patient bereits am Montag zur Behandlung in dem Krankenhaus gewesen sein.

Die Klinik äusserte sich bestürzt über die Tat und den Tod des Arztes. «Die Charité ist in Gedanken bei den Angehörigen, die verständigt wurden, und trauert mit ihnen», hiess es in einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag.

Wegen der zunächst unklaren Lage in der Klinik rückte die Polizei mit zahlreichen Kräften zu dem Krankenhaus aus. Auch ein Spezialeinsatzkommando war vor Ort.

Der Arzt war Kieferorthopäde. Die Tat hatte sich in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Charité im 4. Stock des Campus Benjamin Franklin in Berlin-Steglitz ereignet, wie die Charité mitteilte.

Das Spital im Südwesten der Hauptstadt ist einer von vier Standorten der Charité, der grössten Universitätsklinik Europas. Es wurde in den 1960er-Jahren errichtet und hat knapp 900 Betten.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch